Teil eines Werkes 
4. Bändchen (1827)
Entstehung
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die Rheingegenden zuruͤckzog. Darauf fielen Verdun und Longwy wieder in die Haͤnde der Franzoſen, und ECuſtine hatte ſogar die Kuͤhnheit, von Lan⸗ dau aus gegen Speyer vorzudringen, und ſich der Städte Speyer und Worms, ja ſelbſt der Feſtung Mainz und der Stadt Frankfurt am Main zu be⸗ mächtigen. Doch ging die letzte Stadt bereits am 2. Dec. wieder an die Preußen und Heſſen uͤber.

Mitten unter dieſer Veraͤnderung des Kriegs⸗ glůͤcks trat in Paris der Nationalconvent zuſammen, welcher bereits in ſeiner erſten Sitzung die völlige 21. Aufhebung des Koͤnigthums, Frankreich als Repu⸗Spt. blik, und ſpäter, durch Mehrheit der Stimmen, das Todesurtheil uͤber Ludwig XVI. ausſprach, der am„ 21. Jan. 1793 guillotinirt ward. Nach dieſer 03 blutigen That bewaffnete ſich beinahe der ganze Jan Erdtheil gegen Frankreich. So auch das teutſche Reich. Der Krieg veränderte ſeine fruhere Form, und ward revolutionair, wie er ſelbſt eine Folge der Revolution war. Mitten unter den wildeſten Blutſcenen in Paris und in den Departementen der jungen Republik, in welchen ſich die Partheien ſelbſt aufrieben, ward von dem Nationalconvente am 16. Aug. 1793 das Volk in Maſſe zur Verthei⸗ digung Frankreichs aufgerufen. Denn im Fruͤhjahre ſiegten die Oeſtreicher in Belgien und die Preußen bei Bingen am 28. Maͤrz 1793. Der General Kalk⸗ reuth nöthigte die Feſtung Mainz(22. Jul.) zur Capitulation, und der Herzog von Braunſchweig wies bei Pirmaſens(14. Sept.) den gegen ihn vor⸗ dringenden republikaniſchen General Moreau zuruck.

Als aber, nach dem Aufgebote des franzöſiſchen Volkes in Maſſe, die ſämmtlichen Heere Frankreichs an den Grenzen anſehnliche Verſtäͤrkungen erhiel⸗

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