Teil eines Werkes 
4. Bändchen (1827)
Entstehung
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ſtarb, ſaß noch Ludwig XVI. in ſcheinbarem Frieden auf dem Throne Frankreichs. Als Friedrich Wil⸗ helm II. ſtarb, lebten die Bourbone im Auslande, und ein Buͤrgerdirectorium ſtand an der Spitze ei⸗ ner ſiegreichen und mit Uebermuthe ſich ankuͤndigen⸗ den Republik. Als Friedrich ſtarb, beſaß das Haus Sranien die erbſtatthalteriſche Wuͤrde in den Nie⸗ derlanden; als Friedrich Wilhelm ſtarb, lebte dieſes Haus in England, und Batavien galt als Eine und untheilbare Republik. Als Friedrich ſtarb, war nicht zu befuͤrchten, daß Teutſchland eine Geviert⸗ mile ſeines Beſitzthums im Weſten an Frankreich verlieren könnte; als Friedrich Wilhelm ſtarb, hatte er ſein am linken Ufer gelegenes Rheinland bereits ſeit einigen Jahren bis zur Ausgleichung im allgemeinen Frieden an Frankreich uͤberlaſſen. Als Friedrich ſtarb, gehörten noch zwei Millionen Belgier zur öſtreichiſchen Monarchie; als Friedrich Wilhelm ſtarb, waren dieſe der Einen und untheil⸗ baren Republik Frankreich einverleibt. Als Fried⸗ rich ſtarb, war keine Veraͤnderung der politiſchen Verhaͤltniſſe in Italien vorauszuſehen. Als Fried⸗ rich Wilhelm ſtarb, gab es keinen Freiſtaat Vene⸗ dig mehr, wohl aber im alten Lande der Langobar⸗ den eine neugeſchaffene cisalpiniſche Republik, und an der Stelle des ariſtokratiſchen Genua's die Eine und untheilbare liguriſche Republik. In Savoyen und Nizza galt das Geſetz und der Wille des fran⸗ zöſiſchen Directoriums; der Koͤnig von Sardinien ſah ſich in dem ſchonen Piemont durch republika⸗ niſche Heere maͤchtig beengt, und der Papſt hatte ſeine Anhaͤnglichkeit an die Coalition im Vertrage zu Tolentino mit der Abtretung dreier Legationen des Kirchenſtaates an die neue cisalpiniſche Repu⸗