Teil eines Werkes 
4. Bändchen (1827)
Entstehung
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blit bußen muſſen. Als Friedrich ſtarb, gab es noch ein Polen mit zehn bis eilf Millionen Men⸗ ſchen Bevoͤlkerung, auch noch ein von Polen lehnbares Herzogthum Kurland. Als Friedrich Wilhelm ſtarb, fehlte der Name Polens im Staaten⸗ ſyſteme Europa's, und Kurland war als Zugabe in die Vergroßerung Rußlands bei der zweiten und dritten Theilung Polens eingerechnet worden. Als Friedrich ſtarb, galt Polen noch als eine bedeutende Zwiſchenmacht zwiſchen Preußen, Rußland und Oeſtreich. Als Friedrich Wilhelm ſtarb, beruͤhrten ſich uͤberall die Grenzen Preußens, Rußlands und Oeſtreichs, ohne daß zwiſchen dieſen drei Nachbar⸗ reichen Uebereinſtimmung der politiſchen Anſichten und Plane geherrſcht haͤtte. Als Friedrich ſtarb, gebot Katharina's maͤchtiger Wille uͤber ihr nach allen Seiten hin vergroͤßertes Rieſenreich. Als Friedrich Wilhelm ſtarb, herrſchte Paul I. vom fin⸗ niſchen Meerbuſen bis zum ſchwarzen Meere; von den Grenzen China's bis an die preußiſche Grenze unweit der Weichſel. Als Friedrich ſtarb, ſaß noch Joſeph II. auf dem Wahlthrone Teutſchlands und auf den Erbthronen der oſtreichiſchen Monarchie. Als Friedrich Wilhelm ſtarb, hatten bereits Jo⸗ ſeph Il. und Leopold Il. ihre irdiſche Bahn geen⸗ digt, und Leopolds älteſter Sohn, Franz II., war dem Vater auf den Thronen Teutſchlands und Oeſtreichs gefolgt. Als Friedrich ſtarb, ſchien das teutſche Reich durch den teutſchen Fuͤrſtenbund einen neuen Stutzpunct ſeines tieferſchutterten innern Le⸗ bens erhalten zu haben. Als Friedrich Wilhelm ſtarb, war bereits in geheimen Vettraͤgen das linke Rheinufer von Preußen und Oeſtreich an Frankreich uberlaſſen, und dadurch die unaufhaltbare Aufloͤſung