Teil eines Werkes 
4. Bändchen (1827)
Entstehung
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Ergebniſſen gefuͤhrt, deren dreißigjaͤhrige koſtſpielige Folgen jenes Geluͤſte hätten ſchwächen koͤnnen. Preußen fand, bald nach Friedrichs Tode, die Veranlaſſung, in die innern Zwiſte des niederlaͤn⸗ diſchen Freiſtaates mit der Familie des Erbſtatthal⸗ ters ſich einzumiſchen. Der ſchnelle Erfolg ubertraf alle Erwartung; dies fuͤhrte bald darauf zur Ein⸗ miſchung in die innern Angelegenheiten Polens. Während die beiden Kaiſerhofe, Oeſtreich und Ruß⸗ land, den Plan zu Cherſon gefaßt hatten, die Os⸗ manen aus Europa zu vertreiben, und ſie, als Ein⸗ dringlinge in den Erdtheil der Geſittung und des Chriſtenthums, wieder in ihre aſiatiſche Heimath zurückzuweiſen, naͤherte ſich Polen, im tiefen Ge⸗ fuhle der Nothwendigkeit einer umgeſtaltung des in⸗ nern Staatslebens, dem Intereſſe Preußens, das, aus einem hohern Standpuncte betrachtet, weit mehr bei der Erhaltung und Verſtärkung des in⸗ nern Staatslebens dieſer Zwiſchenmacht zwiſchen ſich, Rußland und Oeſtreich gewinnen mußte, als bei einer wiederholten Theilung und endlichen Aufloͤſung derſelben. Ein ähnliches politiſches Intereſſe fuͤhrte Großbritannien und Holland zur Verbindung mit Preußen gegen die Vergrößerungsabſichten Rußlands und Oeſtreichs auf Koſten der Pforte; denn die eu⸗ ropäiſchen Großmächte der damaligen Zeit befurch⸗ teten die Erſchutterung des beſtehenden politiſchen Gleichgewichts, wenn das osmaniſche Reich zwiſchen Rußland und Oeſtreich getheilt, und Konſtantino⸗ pel, der Schluͤſſel zu Aſien, die dritte Hauptſtadt des öſtlichen Rieſenreichs wuͤrde. So kam es zu Spannungen zwiſchen Preußen, Oeſtreich und Ruß⸗ land, zu einem Buͤndniſſe zwiſchen Preußen und Polen, zu einer, nach Joſephs Tode und nach ei⸗