Teil eines Werkes 
4. Bändchen (1827)
Entstehung
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8 der Seine und im Haag morſchgewordene Throne zuſammenſtuͤrzten, dagegen an der Weichſel und auf italiſchem Boden tauſendjährige Voͤlker⸗ und Staaten⸗Namen erloſchen.

Allerdings iſt die Rolle der Mächte vom erſten politiſchen Range ſchwierig, wenn rings um ſie her die Geburtswehen einer neubeginnenden Zeit ſich an⸗ kuͤndigen, weil weder die Ruͤckwirkung ſolcher un⸗ gewoͤhnlichen Erſcheinungen im Auslande auf das Inland, noch das Verhaͤltniß im Voraus ſich be⸗ rechnen laͤßt, welches in Hinſicht auf die zwiſchen den Staaten bis dahin beſtehenden Vertraͤge und Buͤndniſſe herbeigefuͤhrt werden kann. Sobald aber ein Staat nach ſeiner Verfaſſung und Verwaltung im Innern ein geordnetes und feſtgeſtaltetes Gan⸗ zes bildet; ſobald die verſchiedenen Stände und Kir⸗ chen im Staäte die vollige Gleichheit der burgerlichen und politiſchen Rechte genießen; ſobald die Finan⸗ zen geordnet ſind, keine Schuldenlaſt, keine erkun⸗ ſtelte und ins Kleinliche getriebene Steigerung der Abgaben die innern Lebenspulſe langſam durch⸗ ſchneidet; ſobald das Heer zum Schutze gegen fremde Angriffe ſchlagfertig, nicht aber wegen des Avance⸗ ments und der Beute im Auslande kriegsluſtig iſt; ſobald kann auch ein ſolcher Staat, mit Wuͤrde und Haltung, die ihm ziemen, dem Sturme außer und neben ſich zuſehen; denn unter allen Aufgaben der Staatskunſt iſt keine bedenklicher, als die Ein⸗

miſchung in die innern Angelegenheiten anderer

ſelbſtſtändiger und unabhäͤngiger Staaten, ſo oft

und ſtark ſich auch das Geluͤſte darnach regen mag.

Wenigſtens hat die Einmiſchung Europa's in die

innern Angelegenheiten Frankreichs und Polens zu 1*