Teil eines Werkes 
3. Bändchen (1827)
Entstehung
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und der Oberpfalz, und das Mittel, das Joſeph diesmal waͤhlte, rechtlicher, als die publiciſche So⸗ phiſterei vom Jahre 1778. Dazu kam, daß Jo⸗ ſeph in dieſer Zeit mit der Kaiſerin Katharina von Rußland in einer engen Verbindung ſtand, die er ſo zuvorkommend und ſo dringend geſucht hatte, daß Katharina im Jahre 1780, nach dem Ablaufe der zweiten acht Jahre des von ihr im Jahre 1764 mit Friedrich 1I. abgeſchloſſenen Buͤndniſſes, die Erneue⸗ rung deſſelben ablehnte, ſo daß Oeſtreichs Staats⸗ kunſt in Petersburg die Intereſſen Preußens uͤber⸗ flugelt hatte. Dies zeigte ſich beſonders in der Er⸗ klärung, welche Katharina durch ihren Geſandten, den Grafen Romanzow, dem Herzoge von Zweibruͤcken in Betreff der Vertauſchung Belgiens gegen Bayern machen ließ. Denn, wie ſechs Jahre fruͤher, ſo hatte auch im Jahre 1784 der alternde und ſchwache Karl Theodor ſogleich in Oeſtreichs Vorſchlag einge⸗ willigt, an Oeſtreich das Herzogthum Bayern, die Oberpfalz, die Fuͤrſtenthuͤmer Neuburg und Sulz⸗ bach, ſo wie die Landgrafſchaft Leuchtenberg abzu⸗ treten, und dagegen Belgien(doch mit Aus⸗ nahme von Luxemburg und Namur), die Wuͤrde eines Koͤnigs von Burgund, und 3 Millionen Gulden baar zu erhalten. Zugleich ward ihm ver ſichert, daß Frankreich und Rußland die Gewährlei⸗ ſtung deshalb uͤbernähmen. Ob nun gleich Roman⸗ zow von dem Herzoge von Zweibruͤcken die Einwilli⸗ gung in dieſen Tauſch binnen acht Tagen, im Na⸗ men ſeiner Kaiſerin, verlangte; ſo ſuchte doch der Herzog ſogleich von neuem die Verwendung Fried⸗ richs Il. nach, und ſchrieb zugleich an Katharina's Kanzler, den Grafen von Oſtermann, worin er die Gruͤnde ſeiner Ablehnung des ihm von Romanzow

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