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135 ter den Habsburgern, ein ſtiefmuͤtterlich behandeltes Nebenland, in welchem man das Regen des gei⸗ ſtigen Lebens mit kleinlicher Aengſtlichkeit beobach⸗ tete; Schleſien ward die Perle im Diademe det preußiſchen Koͤnige, und erhob ſich namentlich ſeit dem Frieden von Hubertsburg zu einer Bluͤthe und Kraft, und zu einem Wohlſtande, der nicht ohne den wichtigſten Einfluß auf die uͤbrigen Provinzen der preußiſchen Monarchie blieb.
Die preußiſche Monarchie unter Friedrich dem zweiten ſeit dem Hubertsburger Frieden bis zu Friedrichs Tode;
von 1763— 1786.
Aus dem ſiebenjaͤhrigen Kampfe trat Friedrich der zweite mit Ruhm und Glanz heraus. Keine demuͤthigende Bedingung war ihm abgenoͤthigt wor⸗ den; ſeine Gegner bedurften des Friedens eben ſo, zum Theile noch mehr, als er. Der Beſitz Schle⸗ ſiens war ihm geſichert, ſo weit durch Staatsver⸗ träge ein Laͤnderbeſitzthum geſichert werden kann. Sein Heer war vollzaͤhlig, und ſeine Schatzkammer fuͤr einen neuen Feldzug ausgeſtattet, als er den Hubertsburger Frieden unterzeichnete. Die politiſche Macht Preußens war in der Meinung aller eu⸗ ropaͤiſchen Kabinette bedeutend geſtiegen, und be⸗ ruhte mehr noch auf der Intelligenz ihres Begruͤn⸗ ders, als auf der Groͤße ihres Areals und ihrer Bevoͤlkerung.
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