tenſyſteme, für deſſen Erhaltung ein zwoͤlfjähriger Krieg den Weſten und Suͤden des Erdtheils erſchüt⸗ tert hatte, nicht durch ein auf die Dynaſtie Habs⸗ burg uͤbergehendes Principat von neuem bedroht wuͤrde. Fuͤr die ſen großen Zweck ward der Friede zu Utrecht unterhandelt und abgeſchloſſen, ob⸗1713 gleich der teutſche Kaiſer Karl VI. bei den Bedin⸗ gungen deſſelben ſich nicht beruhigte, und, ohne ſeine bisherigen Bundesgenoſſen, den Kampf, in Verbindung mit dem Reichsheere, noch Ein Jahr— bis zum Frieden von Baden,— fortſetzte.
Der König Friedrich Wilhelm der er ſte, ob er gleich bis zu dem Badner Frieden das bran⸗ denburgiſche Reichscontingent von 6000 Mann im Felde ſtehen ließ, ſchloß ſich dem Frieden zu 11. Utrecht an, und zwar auf die bereits von ſei⸗Apr. nem Vater verhandelte Unterlage. Frankreich und 1713 Spanien erkannten Preußens Koͤnigswuͤrde, ſo wie den Erwerb des Fuͤrſtenthums Neuenburg und Va⸗ lengin an. Statt des Fuͤrſtenthums Orange, er⸗ hielt der Konig den großten Theil des Herzog⸗ thums Geldern, auf welches von dem Hauſe Hohenzollern die ältern, dem Herzogthume Cleve zuge⸗ ſtandenen, Rechte geltend gemacht wurden. Zwar verſprach der Koͤnig im Frieden, deshalb mit dem Naſſau⸗Dietziſchen Hauſe ſich zu vergleichen, das die Statthalterwuͤrde in den Niederlanden, nach Wil⸗ helms des dritten Tode, erhalten hatte; doch ver⸗ zog ſich dieſe Ausgleichung bis zum Jahre 1732, wo der damalige Beſitzſtand als Grundlage ange⸗ nommen ward, und Preußen ſich beim Beſitze von Meurs, Lingen, Geldern, Neuenburg und meh⸗ reren andern kleinern Herrſchaften behauptete, da⸗ gegen ſich der Anſprüche auf die uͤbrigen oraniſchen
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