Teil eines Werkes 
3. Bändchen (1827)
Entstehung
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Laͤnder begab, zu welchen es durch die fruͤhern Haus⸗ vertraͤge mit dem oraniſchen Hauſe berechtigt war.

An dem nordiſchen Kriege, der, nach dem zwiſchen Rußland, dem Könige Auguſt II. von Polen und Daͤnemark abgeſchloſſenen Buͤndniſſe, auf die 1 Erſchuͤtterung der ſchwediſchen Macht unter Karl 1 dem zwoͤlften berechnet war, hatte der Koͤnig Friedrich der erſte keinen Theil genommen, obgleich, nach Karls

des zwoͤlfen Niederlage bei Pultawa, die Verbin⸗

dung gegen Schweden erneuert, und der Schauplatz des Kampfes in die teutſchen Provinzen dieſer nor⸗

diſchen Monarchie verſetzt ward. Denn Karl Xll.,

der damals in Bender unter tuͤrkiſchem Schutze lebte, 1710 war uͤbermuͤthig genug, die von den Seemaͤchten 1 und Oeſtreich gemeinſchaftlich uͤbernommene Ge⸗

. waͤhrleiſtung der Neutralität aller teutſchen Be⸗

ſitzungen der kriegfuͤhrenden Machte, und ſelbſt die von Friedrich dem erſten angebotene Friedensver⸗ mittlung zwiſchen Schweden und ſeinen Gegnern zu verwerfen. Eine nothwendige Folge dieſes Starr⸗ ſinns war, daß auch die Feinde Karls XKll. ſich nicht weiter an die von den Seemaͤchten und Oeſtreich vermittelte Gewaͤhrleiſtung banden, und daß Schwe⸗ diſch⸗Pommern, ſo wie Bremen und Verden, ero⸗ bert wurden. Allein die Anweſenheit der ruſſiſchen, ſächſiſchen und daͤniſchen Heerestheile in Schwediſch⸗ Pommern war dem Koͤnige Friedrich Wilhelm I. von Preußen keinesweges gleichguͤltig, beſonders als 1713 die Ruſſen die ſchwediſche Feſtung Stettin ein⸗ ſchloſſen. Unter dieſen Verhaͤltniſſen unterzeich⸗ nete Friedrich Wilhelm mit dem ſchwediſchen Ge⸗ neralgouverneur von Pommern einen ſogenannten