Teil eines Werkes 
3. Bändchen (1827)
Entstehung
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1699 ler⸗ und Bildhauerkunſt im Jahre 1699,

ſo wie die Societät der Wiſſenſchaften

1700 im Jahre 1700, beide in der Hauptſtadt, ins Da⸗

ſeyn, wenn gleich dabei ein Wetteifer mit den von Ludwig dem vierzehnten in Paris geſtifteten Akade⸗ mieen unverkennbar zum Grunde lag. Mit rich⸗ tigem Tacte in Hinſicht der eigentlichen Stellung ei⸗ ner Akademie der Wiſſenſchaften zu allen uͤbrigen Bildungsanſtalten im Staate, namentlich zu den beſtehenden Hochſchulen, ſo wie mit einem echtteutſchen Sinne iſt folgende hochwichtige Stelle in dem koͤniglichen Stiftungsbriefe dieſer Akademie geſchrieben:„Wir wollen, daß ſo⸗ thane Societät ſich angelegen ſeyn laſſen und da⸗ hin trachten ſolle, daß vermittelſt Betrachtung der Werke und Wunder Gottes in der Natur, auch Anmerkungen, Beſchreib⸗ und Ausuͤbung derer Er⸗ findungen, Kunſtwerke, Geſchäfte und Lehren, nätz⸗ liche Studia, Wiſſenſchaften und Kuͤnſte, auch dien⸗ liche Nachrichtungen epcolirt, gebeſſert, wohl gefaſſet und recht gebrauchet, und dadurch der Schatz der bisher vorhandenen, aber zerſtreuten menſchlichen Erkenntniſſe nicht allein mehr in Ordnung und in die Enge gebracht, ſondern auch vermehrt und wohl angewendet werden moͤge. Solchem nach ſoll bei dieſer Societät, unter andern nuͤtzlichen Studien, was zur Erhaltung der teutſchen Sprache in ihrer anſtändigen Reinigkeit, auch zur Ehre und Zierde der teutſchen Nation ge⸗ reicht, abſonderlich mit beſorgt werden, alſo, daß es eine teutſchgeſinnte Societät der Scien⸗ zien ſey, dabei auch die ganze teutſche, und ſon⸗ derlich Unſerer Lande, weltliche und Kirchen⸗Hiſtorie nicht verabſaͤumet werden ſoll.“ Die Nachwelt