Teil eines Werkes 
3. Bändchen (1827)
Entstehung
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ſtifteten Hochſchulen eingerichtet wurden, und be⸗ reits in ihren beiden erſten Jahrzehnten, durch die Berufung ausgezeichneter Gelehrten, im In⸗ und Auslande gefeiert, hat ſie, auf teutſcher Erde in Hinſicht auf Wahrheit, Licht und Recht unendlich viel Gutes verbreitet, und Maͤnner gezogen, die in der Mitte der erſten philoſophiſchen Denker der teut⸗ ſchen Nation, in den Reihen der vorzuglichſten Staatsmaͤnner, und in den Kreiſon der verdienteſten Religionslehrer und der geachtetſten Aerzte geglaͤnzt baben, und noch glaͤnzen. Denn wann könnten im Reiche der Gelehrſamkeit die Namen eines Tho⸗ maſius, Wolf, Auguſt Herrmann Francke, Johann Peter Ludewig, Gundling, Juſtus Penning Böhmer, Heineccius, Cellarius, Stahl und Friedrich Hoffmann erlöſchen, die ſo⸗ gleich, in ihrem erſten Zeitalter, die neugeſtiftete Pochſchule uͤber viele ihrer aͤltern Schweſtern er⸗ hoben! Wie viel Segen iſt von dem Waiſen⸗ hauſe und dem Pädagogium in Halle uͤber die meiſten europäiſchen Laͤnder ausgegangen; und wie dankbar erinnern ſich die Zöglinge dieſer Anſtalten ihrer daſelbſt verlebten Jugend! Wie manche ſtille Thräne der Armuth iſt dadurch getrocknet, wie manche jugendliche Knoſpe zur fröhlichſten Bluͤthe entwickelt, wie mancher emporſtrebende Juͤngling hier nicht blos fuͤr Europa, ſondern ſelbſt zum hei⸗ ligen Lehramte der Kirche in andern Erdtheilen ge⸗ bildet worden! Am Ganges, wie am Niagara, kennt man die trefflichen Anſtalten zu Halle, und freut ſich des Lichtes, das uͤber Staat und Kirche von da ausging!

Ein ähnlicher grofartiger Gedanke rief, während Friedrichs I. Regierung, die Akademie der Ma⸗