Teil eines Werkes 
3. Bändchen (1827)
Entstehung
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der Erſte, wie er nun hieß, mit Ruͤckſicht auf das fruͤher vom teutſchen Oiden an Polen abgetretene Weſtpreußen, nicht König von Preußen, ſondern Koͤnig in Preußen ſich nannte ſo verweigerte doch die Republik Polen die Anerkennung der neuen Würde. Der König Auguſt aber erkannte ſie an. Daſſelbe geſchah bereits im Jahre 1701 von Groß⸗ britannien und den Niederlanden, wo noch Wil⸗ helm III. regierte, von Daͤnemark, von dem teut⸗ ſchen Kaiſer, von dem ruſſiſchen Czar, von der Schweiz, von Savoyen und Toſkana, und von den Fuͤrſten des teutſchen Reiches, mit Ausnahme von Bayern und Köln, die damals im ſpaniſchen Erbfol⸗ gekriege auf Frankreichs Seite ſtanden; ſo wie ſpä⸗ ter(1703) von Schweden,(1704) von Portugal, (1740) von Venedig, 1744) von Genua,(7¹3) von Frankreich und Spanien, und zuletzt(1764) von der Republik Polen. Nur der Papſt Cle⸗ mens Kl. trat oͤffentlich in Europa gegen dieſe Anerkennung auf, und verlangte von allen katho⸗ liſchen Fuͤrſten die Verweigerung dieſer Anerken⸗ nung. Der teutſche Orden folgte dem Vorgange des römiſchen Biſchoffs, und widerſprach nicht blos der neuen Wuͤrde, ſondern vergaß ſich ſo weit, daß er ſogar das ganze Oſtpreußen, als vormaliges Or⸗ densland, zuruͤck verlangte.

Die große politiſche Frage, welche die wichtigſten europäiſchen Fuͤrſten und Diplomaten am Ende des ſiebenzehnten Jahrhunderts beſchaͤftigte, war das Erloͤſchen des Pabsburgiſchen Mannsſtammes mit dem Könige Karl dem zweiten(1. November 1700) in Spanien. Bei dem Vorherſehen dieſes Ereig⸗ niſſes, bewarb ſich Ludwig XIV. fuͤr ſeinen zweiten En⸗

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