Teil eines Werkes 
3. Bändchen (1827)
Entstehung
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big, jeder Eindruͤcke fähig, ohne Feſtigkeit, eitel und glanzſuͤchtig, nicht ohne Wohlwollen und Gutmuͤ⸗ thigkeit, im Ganzen abergroß in kleinen Dingen, und klein in großen. Sein Un⸗ gluͤck war, daß er in der Geſchichte zwiſchen einen Vater und einen Sohn geſtellt ward, die beide an geiſtigen Kräͤften ihn uͤberragten. Fuͤr ſeine Er⸗ ziehung geſchah durch den Vater wenig; doch ward ſie von einem braven Manne, Eberhard von Dan⸗ kelmann, geleitet, der einen großen Theil ſeines Vermoͤgens dabei aufopferte. Wenn Friedrich III., als Churfurſt, in ſeinen erſten neun Regierungsjah⸗ ren, dies dankbar anerkannte, und ſeinen vorigen Erzieher als Miniſter an ſeine Seite ſtellte; ſo fullt es doch eine ſehr dunkle Seite in dem Charakter und der Geſchichte des Churfurſten, daß er nicht nur dieſen ausgezeichneten Miniſter entſetzte, als 1697 er, nach ſeiner Ueberzeugung, nicht füt die Annahme der königlichen Wuͤrde ſtimmte, ſondern daß er ihn auch zehn Jahre hindurch(bis 1707) in den Feſtun⸗ gen Spandau und Peitz der perſoͤnlichen Freiheit beraubte, und ihn, aus den Einkuͤnften ſeiner Gü⸗ ter, blos auf einen Jahresgehalt von 2000 Tha⸗ lern ſetzte. Wie gereizt und leitbar mußte Fried⸗ richs Charakter ſeyn, daß Dankelmanns Feinde, ge⸗ gen ſeine eigene fruͤhere beſſere Ueberzeugung, ſo viel uͤber ihn vermochten, und daß, erſt nach dem Regierungsantritte Friedrich Wilhelms des erſten, dem treuen Miniſter des Vaters gerechte Anerken⸗ nung ſeiner Verdienſte und Wiederherſtellung in ſeinem Vermoͤgen zu Theil ward!

fils, dont les talens supérieurs 1e font éclipser.