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Satan mit allen Kräften bekämpften, indem ſie der Reihe nach, der Eine die himmliſche Anziehung der Tugend, und der Andere die blendende Verlockung des Laſters an⸗ wendete, wollten ſie bis auf den Grund des Herzens des Banditen grlangen, um ſich der mächtigſten Waffe zu bemächtigen, die Gott in den Menſchen legt, und die man Willenskraft nennt, und die auf der Velt Alles vermag!
Und Joſeph fühlt alſo, zwiſchen den Engel und den Dämon geſtellt, zwiſchen Himmel und Hölle, ſeinen Willen unentſchieden ſchwanken, denn er hat ihn niemals lenken, niemals ſich zum Herrn darüber machen können.
Ohne Zweifel ſieht Gott, der Jedem ſeinen Willen gab, ſtill und unergründlich dieſem feierlichen Kampfe von der Höhe ſeines Thrones der Gerechtigkeit zu.
Satan ſagte zum jungen Manne:
„Manoöl Aguilas Kopf iſt tauſend Dukaten werth! tauſend Dukaten! eine ſchöne Summe! klingt Dir dieſe Ziffer nicht im Herzen wieder? Wenn Du dieſes Ver⸗ mögen in Händen hätteſt, könnteſt Du nach Frankreich gehen, in das ſchöne Land, das Du ſo oft zu ſehen wünſchteſt. Dort wirſt Du von keiner Juſtiz ob Deiner Vergangenheit beunruhigt, von keiner argwöhniſchen In⸗ quiſitivn, auch nicht von eiferſüchtigen Gefährten; aber ein luſtiges Land, das! mit Turnieren, königlichen Feſten und berauſchender Liebesluſt. Du wirſt dort ein großer Herr werden, denn Du biſt jung, reich und ſchön!. jeder Tag Deines Lebens wird ein Vergnügen ſein, und jede Nacht ein Glück.
Gabriel ſagte:
„Freund, Du warſt nackt und ſterbend vor Hunger und allein auf der Welt, als Dich Manvöl in einer eiſi⸗ gen Winternacht im Lande Catalonien aufraffte: ſeitdem hat er Dich wie ein Kind geliebt, und Du haſt ihm oft verſprochen, ihn wie einen Vater zu lieben.“
Joſepho ſtand auf, ſein guter Engel wollte ihn bei


