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II.
Hier will ich ein Blatt einfügen, das zu meinen Pariſer Erinnerungen gehört, und das ich nie geſchrieben hätte, wenn ich nicht auf einem der hundert Wege mei⸗ nes abentenerlichen Lebens dem Herrn der Sphinx begeg⸗ net wäre.
Etwas mehr als zwanzig Jahre vor meinem Zuſam⸗ mentreffen mit dem Matroſen Garnier, war ich etwas weniger als zwanzig Jahre alt. Ich war reich an allen wahren Reichthümern: an Hoffnungen, Verführungen und Mußeſtunden, auch reich an Geld. Ich entwickelte mich fröhlich im grünen Lenze meines Lebens, und koſtete, wie geſagt, damals alle jene ſchönen Freiheiten des Lebens zugleich, die ich nachher durch meine Schuld eine nach der andern verlor.
Eines Tages im April hatte ich auf der Seite von Montmorench auf einer Anhöhe mein Pferd angehalten, und von da betrachtete ich, im Sonnenſchein durch den warmen durchſichtigen Nebel, das überall rauchende und da und dort glänzende Paris. Plötzlich hörte ich eine jugendliche klangvolle Stimme rufen:
„O Paris! nun ſtehe ich vor dir! Du wirſt mir nun veine Schätze eröffnen, mir deine Frenden euthüllen, mir deine Gedichte ſingen! Paris, du Himmel, den ich in meinen Jünglingsträumen geſehen, du öffneſt dich end⸗ lich vor mir! Du biſt hier, hier! Du wirſt mir für meine zwanzig Jahre der Unwiſſenheit das wahre Leb verſchaffen, einen Kampfplatz für meinen Muth, einen Namen für meinen Stolz und Leidenſchaften für meine Leidenſchaften! Paris, Paris, da biſt du.“
Dieſe Stimme die ich anfänglich für die eines Tollen
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