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„Wer iſt dieſer Maun?“
„Es iſt der Herr,„der Schweigende,“ man weiß ſonſt nichts von ihm. Die Schiffsmannſchaft hat ihn den „Schweigenden“ genannt. Er wohnt im Hintertheile der Goölette, wo er Alles nach ſeinem Geſchmacke hat ein⸗ richten laſſen. Oſt kömmt er des Nachts bei ſtürmiſchem Wetter, oder auch, wenn es ſchön iſt, am Himmel wie auf dem Meere auf's Verdeck, wo man ihn dann faſt allein läßt.“
„Aber woher kommt Euer Fahrzeng? Wohin geht es? Was treibt es?“
„Es treibt nichts, es fährt ſpazieren. Wir kommen von der hohen See, und kehren morgen auf die hohe See zurück. Wir gefallen uns nur inmitten des weiten Oceans; wir erſticken in den Meerengen, wir ſind genirt in den Meerbuſen, wir befinden uns ſelbſt im mittelländi⸗ ſchen Meere ſchlecht; erſt im indiſchen Meere fangen wir au, aufzuathmen. Wir brauchen das atlantiſche und ſtille Meer; aber man trifft auch dort zu viele Inſeln, und morgen kehren wir in den großen Ocean zurück. Wir betreten nur das Land, das heißt, wir von der Schiffs⸗ mannſchaft, denn der Herr kömmt nie dahin, um Waſſer, Munition und Mundvorrath zu erneuern. Wir ſind auch dieſes Mal nur hier, um einen Mann zu erſetzen, der auf der Höhe der Azoren unlänaſt ſtarb... Wenn Dir das Fahrzeng gefällt, und es Dir nicht zu hart dünkt, eine Vorſchrift zu befolgen, die Stillſchweigen gebietet, ſobald der Herr erſcheint, ſo engagire ich Dich.“
„Ich nehme es an, mein Freund. Und wie lange promenirt ihr nun durch Länge und Breite?“
„Was mich betrifft, ſind es ſieben Jahre. Der Capi⸗ tän commandirt die Sphinx gegen zwanzig Jahre, ſeit⸗ dem ſie der Schweigende ausgerüſtet und vom Stapel hat laufen laſſen; und in dieſer ganzen Zeit erinnert er ſich nicht, daß der Herr die Goölette außer ein einziges Mal, verlaſſen hätte. Der Schweigende blieb damals


