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Erzählungen für Regentage / Eduard Plouvier ; mit einer Vorrede von Georges Sand ; uebertragen von Julius Würzburger
Entstehung
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bekanutes Zerren des Magens aufweckte, ſchlug es in der Segeltuchfabrik am Hafen acht Uhr.

Das gibt ein vollkommenes Zifferblatt, ſagte ich zu mir.

Und ich verſuchte alsbald wieder einzuſchlafen, als ein Matroſe, der dem Quai entlang promenirte, die Pfeife im Munde, vor mir ſtehen blieb.

Nach einigen Augenblicken der Ueberlegung ſagte er zu mir:

Biſt Du es wirklich, Bruno⸗Gaspard?

Ich bin es, wenn Du mich zum Souper einladeſt, Freund Garnier; wo nicht, bin ich nicht Brunv⸗Gas⸗ pard; laß mich ſchlafen.

Sonpire mit mir, erwiederte der Matroſe.

Und einige Minuten darauf befanden wir uns in einer Schenke in der Vorſtadt Recouvrance, vor einem dampfenden Souper ſitzend.

Während ich demſelben alle Ehre erwies, ging, wie es ſchien, die Vorſebung da vorüber. Sie erkannte mich durch die Scheiben der Schenke, und ſorgte, indem ſie mir wieder wohlwollte, für das Deſſert.

Am Vorde der Vleille⸗France, wo wir uns kennen lernten, wäreſt Du, Deine Faulheit ausgenommen, kein ſchlechter Matroſe geweſen. Wenn Du etwas mehr Muth beim Takelwerk verwenden willſt, engagire ich Dich augen⸗ blicklich für die Maunſchaft der Sphinx.

Was iſt das, die Sphinx, Garnier?

Was es eigentlich bedentet, weiß ich ſelbſt nicht; ſichtbar iſt es eine hübſche feſte Goslette von ſechzig Tonnen, mit zehn Mann Equipage und zwei Schiffs⸗ jungen, bewaffuet mit ſechs Stück ſchweren Geſchützes und zwei Mörſern für den Fall eines Zuſammentreffens mit Korſaren, und nur von ſeinem Capitän abhängig, der faſt unabhängig iſt, weil der Herr der Sphinr nicht befiehlt, noch wünſcht, noch überhaupt jemals Etwas

ſagt