Teil eines Werkes 
4. Band (1854)
Entstehung
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Gedanken ausdrückte, und die gierigen und heftigen Leiden⸗ ſchaften der Küſtenbrüder wenig berührte, ging faſt unbemerkt vorüber. Montbars lächelte noch mehr, ſetzte ſich nieder, und ſah ganz heiter aus.

Der Admiral von Pointis hörte die verſchiedenen von ſeinen Gäſten ausgebrachten Toaſte mit lebhaftem Intereſſe an; ſie enthielten für ihn koſtbare Enthüllungen. Plötzlich erhob ſich am andern Ende des Tiſches eine Stimme, die ihn elektriſch berührte; dieſe vibrirende, faſt gebieteriſche Stimme trug, wenn der Ausdruck erlaubt iſt, ſo ſehr das Gepräge der überzeugung und der Würde, daß ſie den lärmenden Geſprächen der Flibuſtier ein Ende machte. Morvan war's, der das Glas in der Hand, ſprach:

Meine Herren, auf die Geſundheit des Königs, deſſen gehorſame Unterthanen wir ſind! Auf den Ruhm der franzöſiſchen Marine!

Sei es, daß die Kühnheit des Ritters ſie überraſcht hatte, ſei es, was bei einer Menge oft vorkömmt, daß ſie mit dem Redner augenblicklich in magnetiſchen Rapport kamen, genug an dem, die Flibuſtier nahmen die von Morvan aus⸗ gebrachte Geſundheit mit Auszeichnung auf.

Wer iſt der junge Mann? fragte der Admiral ſich zu Montbars' Ohr neigend.

Es iſt der einzige Sohn des letzten Grafen von Mor⸗ van, deſſen Güter durch Ludwig XlV. confiſcirt worden ſind, der, zum Tode verurtheilt, entkam, und im Exil eines elenden Todes ſtarb, ſagte Montbars bewegt.

Auf dieſe Antwort betrachtete der Baron von Pointis gerührt den Ritter.

Das iſt ein edles Herz! ſagte er. Ich wäre glücklich ihn unter meinen Offizieren zu zählen, ſtolz ihn meinen Sohnzu nennen.

Nach beendeter Mahlzeit näherte ſich der Admiral dem Ritter, und zog ihn in eine Fenſterbrüſtung.

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