Teil eines Werkes 
4. Band (1854)
Entstehung
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lichen Marine aufrecht zu erhalten, nichts übrig bleibt, als uns dem Tode zu weihen.

Der Fähnrich des Roland ahnte vielleicht nicht, daß er mit dieſen Worten ſein eigenes Schickſal prophezeite. Einen Monat ſpäter verrichtete er Wunder von Tapferkeit, wurde dabei am Schenkel verwundet, und ſtarb zwei Tage darauf an den Folgen einer Amputation.

Als die Stunde des Mittagmahles gekommen war, ba⸗ ten die Offiziere Morvan, ihre Mahlzeit am Bord mit ihnen zu theilen, als Montbars eben in die Straße kam, und auf ſei⸗ nen Neffen mit lebhaften Schritten zuging.

— Ritter Louis, ſagte er zu ihm, ich ſuchte Dich; der Baron von Pointis verſammelt heute bei einer Mahlzeit die vorzüglichſten Kapitäne der Flibuſterie; Ducaſſe, der mit den Einladungen beauftragt iſt, hat mir zweimal anempfohlen Dich nicht zu vergeſſen. Möge Dich dieſe bündig angebrachte Ein⸗ ladung nicht beleidigen; wir ſind hier nicht am Hofe von Verſailles.

Morvan verabſchiedete ſich von den Marine⸗Offizieren, und folgte ſeinem Oheim. Zwei Stunden darauf befand ſich der junge Mann an der Tafel des Admirals.

Dieſes Diner, welches der Baron von Pointis impro⸗ viſirt hatte, um ſeine Verbündeten kennen zu lernen, ihre Neigungen und Charaktere zu ſtudieren, bot ein ſeltſames Schauſpiel dar. Die Flibuſtier, die im Speiſeſaal des Admirals eben ſo unbefangen waren, wie am Bord ihres Schiffes, boten in der Verſchiedenheit ihrer Trachten einen ſonderbaren An⸗ blick. Das Gold, die Seide und die Edelſteine Derjenigen,

welche noch nicht Zeit gewonnen hatten die Ergebniſſe ihrer letzten Priſen zu verſchwenden, ſtanden mit dem abgeſchabten

Leder und der beſchmierten Leinwand, mit den groben Stoffen mit welchen diejenigen, die das Glück in letzterer Zeit weniger

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