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wie groß unſer Erſtaunen ſeit unſerer Ankunft iſt! Wir waren weit entfernt zu erwarten, daß wir hier Leute treffen, die in jeder Beziehung ſo ausgezeichnet wären, wie diejenigen, auf die wir jeden Augenblick ſtoßen. Bis jetzt haben wir die wun⸗ derbaren Waffenthaten, die man den Küſtenbrüdern zuſchreibt, für müßige Märchen gehalten. Geſtehen Sie's unter uns— die Frage kann Sie doch nicht beleidigen, da Sie, wie Sie ſelbſt uns ſagten, der Flibuſterie nur zeitweilig angehören— ſind Ihre Kameraden wirklich ſo tapfer, wie man ſagt?
— Ich habe erſt zwei Affairen beigewohnt, einer zu Land, der andern zur See, aber die Unerſchrockenheit, welche ich ſie bei dieſen beiden Gelegenheiten an den Tag legen ſah, genügten, daß ich mir von ihrer Tapferkeit die höchſte Mei⸗ nung bildete.
— Welche waren dieſe beiden Affairen, Ritter, wenn ich Sie fragen darf?
— Die Einnahme der Stadt Granada, die wir mit hundert und zwanzig Mann in einer einzigen Nacht bewerk⸗ ſtelligten, und ein Kampf, bei welchem wir eine Fregatte mit ſechzehn Kanonen und neunzig Mann hatten, gegen zwei ſpani⸗ ſche Schiffe, welche mit hundert und zwanzig Feuerſchlünden und drei Tauſend Mann ausgerüſtet waren.
— Wie! Sie find bei dieſer Affaire einer der Mit⸗ wirkenden geweſen?
— Ich war Laurents, des Commandanten der Fre⸗ gatte, Adjutant.
Dieſe Antwort, welche Morvan mit großer Einfachheit und in einem Tone gab, der bewies wie wenig Wichtigkeit er ſeiner Rolle bei dieſem wunderbaren Kampfe beimaß, erwarb ihm bei ſeinen neuen Bekannten eine hohe Beachtung.
— Meiner Treu, Ritter, ſagte der Fähnrich des Roland zu ihm, ich ſehe, daß uns Offizieren, um die Ehre der könig⸗
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