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Oheim, Du mengſt Deine Stimme nicht mehr in dieſen Applaus. Sollte Laurent's Triumph Dich verdrießen?
— Ich habe Laurent vor einer Weile applaudirt, ant⸗ wortete Montbars, als er in ſeinem Stolze aufrichtig war; er hatte eine ſchöne Regung. Was er jetzt geſagt hat, denkt er nicht in ſeinem Innern! Von einer Idee, die ich errathe, veran⸗ laßt, ſpielt er eine Komödie, welche dazu beſtimmtiſt, ſeine Zuhörer zu feſſeln!— Ich gebe zu, daß ſeine Heuchelei taktvoll iſt, und ſeine vollkommene Geiſtesgegenwart beweiſt!— Er konnte ſich an keinen beſſern wenden als an Pierre, der in dieſem Augen⸗ blick unter den Brüdern der Küſte der Zerlumpteſte und Armſte iſt.— Ja, er iſt ſehr liſtig zu Werke gegangen!— Pah! wo⸗ zu mich beunruhigen? Der ganze Vorfall lehrt mich nichts Neues. Ich habe Laurent immer als einen unendlich geiſt⸗ reichen Jungen erkannt, beſonders in den Details. Thut nichts, ſein Zahn ſoll mich nur an der Ferſe berühren—
— Aber wenn dieſer Zahn giftig iſt, Montbars! Das
Gift ſteigt bald von der Ferſe zum Herzen!——
— Ja, wenn die Ferſe, bevor ſie gebiſſen iſt, nicht das Gewürm zertritt!
Nachdem er durch Montbars dem Gouverneur vorgeſtellt worden war, der ihn mit herzlichſter Freundlichkeit empfing, entfernte ſich Morvan aus dem Gouvernement und ging in der Stadt ſpazieren. Kaum war er in der Straße hundert Schritte weit gegangen, als mehrere Marine-Offiziere auf ihn zukamen, die wahrſcheinlich von ihm Nachrichten über die Flibuſtier zu erhalten hofften, und ſich deßhalb bemühten mit ihm ein Ge⸗ ſpräch anzuknüpfen. Morvan antwortete ihnen bereitwilligſt auf alle ihre Fragen, und es war noch kein Tag verfloſſen, ſo war er mit ſeinen neuen Bekannten ſchon intim.
— Wahrhaftig, Herr Ritter, ſagte ein Fähnrich vom
Schiffe Roland zu ihm, Sie können ſich gar nicht vorſtellen,
hun ſulli ſiche ſhe und
wirke gutte Und i ſeine
ihn!
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