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zen; die Säbel wurden aus der Scheide, die Piſtolen aus dem Gürtel gezogen. Der Admiral de Pointis, der ſchon bei ſeiner Abreiſe von Frankreich von der leicht entzündbaren Empfindlich⸗ keit der Verbündeten in Kenntniß geſetzt wurde, welche er auf St. Domingo finden und deren Beiſtand ihn von ſo großem Nutzen ſein ſollte, beeilte ſich kraft ſeiner Autorität dazwiſchen zu treten.
— Nicht wir haben Sie zum Admiral ernannt, ſagte Pierre ihn unterbrechend, und wir gehorchen nur den von uns ſelbſt gewählten Chefs. Miſchen Sie ſich nicht in dieſen Streit, ausgenommen inſofern er Sie perſönlich angeht. Wer wagt es von Laurent Uebles zu reden? Wenn ich einen ſolchen nicht nie⸗ derſchieße, ſo möge mich der Teufel gleich in den Abgrund des Meeres hinabziehen!
Die Marine-Offiziere nahmen, von der Gegenwart des Admirals zurückgehalten, dieſe Herausforderung, welche für ſie die ernſtlichſten Folgen hätte haben können, glücklicherweiſe nicht an. Faſt in demſelben Augenblick ging die Thüre von Ducaſſe's Cabinet auf; Aller Augen waren auf den Gouverneur geheftet. Ducaſſe wich, den Hut in der Hand, vor Laurent ehrerbietig zurück, um ihm den Vortritt zu laſſen.
— Herr Gouverneur, ſagte der Flibuſtier, Sie vergeſſen, daß ich auf der Schwelle dieſer Thüre wieder der Abenteurer Laurent werde.
Die hohe Meinung von Rechtlichkeit, deren ſich Ducaſſe erfreute, ſein ſo ehrenhafter Charakter, ſein tiefer Geiſt, erlaub⸗ ten nicht vorauszuſetzen, daß er die Leichtgläubigkeit der Um⸗ ſtehenden mißbrauchen wolle oder daß er ſich von Laurent habe täuſchen laſſen. Auch zweifelten der Admiral und ſein Generalſtab, ſobald ſie Ducaſſe vor dem Flibuſtier ehrerbietig zurückweichen ſahen, um ihm den Vortritt zu laſſen, keinen Augenblick mehr an dem Rechte Laurents das Commandeursband


