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trug, und ſtolz und hochmüthig mitten in einer Gruppe von Of⸗ fizieren ſtand.
XIV.
Die Sitten haben ſich ſeitdem ſo geändert, daß man ſich heute ſchwerlich von dem hohen Werth einen Begriff machen könnte, der damals auf den Orden des h. Ludwig gelegt wurde. Ein Edelmann, der nach vierzig Jahren eines harten und loya⸗ len Militärdienſtes bei ſeinem Austritt das einfache Ordenskreuz erhielt, ſah albe ſeine Wünſche erfüllt, ſeinen Ehrgeiz befriedigt.
Dieſer Auszeichnung, die der Betreffende zuweilen mit dem Preiſe von zwanzig Wunden und dem größten Theil ſeines in den Lagern verſchwendeten Vermögens bezahlt hatte, verdankte er in ſeiner Provinz eine außerordentliche Beachtung und ein glück⸗ liches und ehrenvolles Alter.
Das Erſtaunen, welches der Anblick von Laurent's Com⸗ mandeur⸗Großkreuz dem Ritter verurſachte, grenzte an Verblüf⸗ fung. Montbars ſelbſt, den nichts überraſchte, oder der wenig⸗ ſtens ſeine Empfindungen ſo gut zu verbergen wußte, konnte einen Ausruf der überraſchung nicht unterdrücken. Was die um Laurent herumſtehenden Offiziere der königlichen Marine betrifft, ſo konnte man an ihren ſtaunenden Blicken leicht abſehen, wie ſehr dieſes Commandeurskreuz, das ein Flibuſtier trug, in ihren Augen eine unerhörte, unerklärliche Thatſache war.
— Parbleu, Matroſe, Du kommſt ſehr gelegen, rief Laurent, dem Ritter entgegen gehend; ich habe dieſen Herren ſoeben von Dir erzählt.
— Von mir, Matroſe? Und in welcher Beziehung, wenn ich fragen darf?
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