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— Montbars, ſagte Jeanne mit Nachdruck, willſt Du mir das Leben retten?
— Dir das Leben retten, Kind? Wer bedroht Dich denn?
— Der Schmerz, Montbars. Lächle nicht, ich rede in vollem Ernſt!— Ich bin von dem, was ich ſage, überzeugt.
— So ſprich doch endlich, was verlangſt Du von mir?
— Daß Du meinen Vater aufſucheſt und ihn bewegeſt an der Expedition nach Carthagena theilzunehmen. Ich werde ihn begleiten.— Schlage mir die Bitte nicht ab. Was Du willſt, vermagſt Du auch; alle Welt weiß das.
— Graubart hat keinen biegſamen Willen, ſagte Mont⸗ bars; er iſt in der That einer unſerer beſten Schützen und ſeine Theilnahme nicht zu verachten. Aber wie ſoll ich ihn bewegen? — Ah, jetzt fällt mir was ein.— Ja, ſo iſt es.— Dieſes Mittel ſcheint mir unfehlbar!— Gut, kleine Jeanne, ich ge⸗ horche Dir.
— Wie gut biſt Du, Montbars! rief Waldblume ſtrah⸗ lend vor Freude aus; dann nahm ſie den Flibuſtierchef bei der Hand und zog ihn eilig nach Graubarts Zimmer.
XIII. Als Montbars und Waldblume in Graubarts Zimmer traten— ein Zimmer, das nur mit einem Hamac und einem
Koffer eingerichtet war— fanden ſie den alten Boucanier ſchon aufgeſtanden und bereit auf die Jagd zu gehen.
— Graubart, ſagte Montbars, ich habe Wichtiges mit Dir zu reden.
— Rede, erwiderte der Jäger lakoniſch, ich höre.
— Mein alter Freund, ſagte der Flibuſtier, mit einem ſo praktiſchen Mann wie Du biſt, braucht man nicht viel Worte


