wir laſſen es gehen, wie es eben geht!— Sieh Laurent an, er ſchläft!— Das gibt Dir im Voraus Antwort auf Alles, was Du uns ſagen könnteſt!— Ahme uns lieber nach, folge unſerem Beiſpiel—— Trink auf's Vergeſſen der Gegenwart, auf die Zufälle der Zukunft!—
In der That hatten die Flibuſtier, völlig entmuthigt, ein Fäßchen Branntwein geöffnet, um ſich die Verzweiflung durch den Rauſch zu erleichtern. Ihre trüben Blicke, ihre ſchweren und unentſchiedenen Bewegungen bewieſen dem Ritter, daß er auf ſie nicht mehr zählen dürfe. Ein einziger gehorchte ihm, nämlich Alain. Der aus der Schlacht ohne eine einzige Schramme davongekommene Bretagner näherte ſich ſeinem Herrn mit wan⸗ kendem Schritte.
— Herr Ritter, ſagte er, die Kameraden ſind dumm. Ich hatte gut ihnen ſagen, daß ich meiner guten heiligen Anna von Auray zwei ſilberne Leuchter verſprochen habe, wenn ſie uns vom Schiffbruch rettet, und daß wir alſo nichts zu fürchten ha⸗ ben; ſie glauben mir nicht. Das ſind wahre Heiden, dieſe Bettelleute! Ich begebe mich an die Pumpe, ich; Sie werden es ſogleich ſehen.
Alain, der überzeugt wat, daß er allein im Stande ſei die mächtige Maſchine in Bewegung zu ſetzen, war über die Nutzloſigkeit ſeiner Beſtrebungen gewaltig erſtaunt.
— Seht einmal! das geht nicht! rief er; das iſt doch ſehr drollig. Ah, ich begreife ſchon; meine heilige Anna von Auray will mir damit nur ſagen, daß ich nicht nöthig habe mich zu bemühen, daß ſie den Handel mit den ſilbernen Leuchtern annimmt.
— Setze Dich zu mir, Alain, ſagte Morvan. Ich will nicht, daß ein rechtſchaffener Burſche wie Du, in der Sünde der Betrunkenheit ſterbe.—
Alain, obwohl es ihm ſchmeichelte neben ſeinem Herrn
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