— Waldblume, ſagte Laurent mit einer Rührung, die er trotz ſeinen Bemühungen nicht zu verbergen vermochte— Du biſt immer der Schutzgeiſt der Flibuſtier. Himmliſches Kind, nicht nur meine Fregatte, ſondern auch meine Seele haſt Du gerettet!— Die wunderbare Dazwiſchenkunft der Vor⸗
ſehung war bei dieſer Gelegenheit ſo klar, daß es mir trotz dem Stolz meines Geiſtes nicht möglich iſt, das Daſein einer höch⸗ 6
ſten Macht in Zweifel zu ziehen. Laurent ſchwieg, gedemüthigt durch dieſes Geſtändniß,
welches ihm die Macht der Wahrheit wider ſeinen Willen ent⸗
riſſen hatte; dann murmelte er mit einem leidenſchaftlichen Blick auf Waldblume:
— Thut nichts, ich werde nicht nachgeben. Sie wird meine Maitreſſe!— Matroſe, ſagte er nach kurzem Still⸗ ſchweigen, unſere Prüfung iſt noch nicht beendigt. Jetzt müſſen wir noch mit der Wuth der Natur kämpfen. Das Gewitter bricht aus, und die zerſchoſſene Fregatte füllt ſich auf allen Seiten mit Waſſer.
Ein ſchrecklicher Donnerſchlag ertönte, und der entfeſſelte Sturm drohte der Fregatte mit dem Untergang. Laurent nahm, trotz dem er aus zwei Wunden ſtark blutete, ſein Sprachrohr, und eommandirte mit ſolcher Kraft und Klarheit, wie je zuvor.
II.
Der Reſt des Tages und die Nacht, welche auf den gro⸗ ßen Kampf folgten, boten den Flibuſtiern ſehr trübe Stunden. Das Gewitter nahm mit jedem Moment an Stärke und Hef⸗ tigkeit zu.
Das Innere der Fregatte bot einen ſchauderhaften An⸗ blic. Das Jammern der Verwundeten, die vor Verzweiflung
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