Teil eines Werkes 
4. Band (1854)
Entstehung
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Laurent mußte, wenn er mit Waldblume ſo plauderte anſtatt auf ſeinem Poſten zu wirken, von der Nutzloſigkeit aller ſeiner Bemühungen und von dem ſichern Untergang der Fre⸗ gatte ſtark überzeugt ſein. Dieſe Gruppe von drei Perſo⸗ nen, die mitten unter dem Pfeifen der Kugeln ruhig mit ein⸗

ander ſprachen, bildete ſicherlich eine der ſeltſamſten Epiſoden

dieſes denkwürdigen Kampfes.

Waldblume, rief der Flibuſtier, die Vorſehung ſelbſt ſpricht aus Deinem Munde. Warum iſt dieſe einfache Idee mir noch nicht gekommen? Ich weiß es nicht. Matroſe, nimm mei⸗ nen Platz im Commando ein! Meerwolf braucht nun ſeinen Befehl nicht zu erhalten.

Laurent ſtürzte mitten durch die Ueberreſte ſein Mann⸗ ſchaft fort, riß fünf Männer mit ſich und ließ eine Kanone laden. Morvan und Waldblume folgten der geringſten ſeiner Bewegungen mit ängſtlicher Aufmerkſamkeit. Beide flehten zu Gott, daß nicht eine ſpaniſche Kugel den Flibuſtier in dieſem letzten Verſuche hindere. Sie ſahen Laurent mit vorgebeugtem Körper, und unbeweglich wie ein Marmorbild, die Kanone richten. Ein Blitz, und Laurent hatte ſeine letzte Karte ausge⸗ ſpielt. Der Ruf von dem wunderbaren Blicke des Flibuſtiers war ſo verbreitet, ſo unbeſtritten, daß Morvan den großen Maſt der Gallione ſchon vom Fuße bis zum Gipfel zittern zu ſehen glaubte.

Noch einmal laden! rief Laurent.

Dann ſagte er zu dem Ritter und Waldblume gewendet:

Der Flügel des Adlers iſt angegriffen, Jeanne; dieß⸗ mal wird er fallen!

Laurent prahlte nicht, indem er mit dieſer Sicherheit ſprach. Fine halbe Minute ſpäter hörte man ein ſchauderhaftes Krachen, begleitet vom Geſchrei der Verzweiflung, der Wuth und der Angſt; der Maſt, fünf Schuh über dem Verdeck abge⸗

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