Teil eines Werkes 
4. Band (1854)
Entstehung
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waren tödtlich getroffen; die Kanoniere waren, da die Batterie unverdeckt war, den feindlichen Schüſſen wehrlos ausgeſetzt und fielen, ſo oft ſie es verſuchten die Kanonen zu laden. Was die⸗ jenigen betrifft, welche bei den Batterien des Zwiſchendecks ſtan⸗

den, ſo wurden ſie für ihre Kühnheit mit einer Kugel geſtraft,

ſo oft ſie ſich an den Schießlöchern zeigten. Uebrigens war es ein ſeltſames und ergreifendes Schauſpiel, dieſes mächtige Schiff von einem ſo ſchwachen Gegner ermüdet und erfolgreich ange⸗ griffen zu ſehen: ein Schauſpiel, das nur die Flibuſtier zu bie⸗ ten im Stande waren.

Morvan, den Karabiner in der Hand, half Laurent im Commando und kämpfte wie ein einfacher Matroſe. Was Alain betrifft, ſo entwickelte er, nachdem der erſte Moment der Ueber⸗ raſchung vorüber war, eine Intelligenz und eine Lebhaftigkeit, deren er ſich nie für fähig gehalten hätte; die durch die Gefahr bewirkte Aufregung hatte ihn ganz zum Flibuſtier gemacht.

Ah, Ihr Schurken von Spaniern, Ihr wollt mir mein Vermögen rauben! Ihr habt ehemals Tauſende von In⸗ dianern, die ebenfalls Kinder des lieben Gottes ſind, maſſa⸗ krirt! Jetzt ſollt Ihr ſehen! brummte er, ſein Gewehr wie⸗ der ladend; und jedesmal ſchmetterte er einen Feind nieder.

Das mit Blut überſtrömte Verdeck der Fregatte bewies, daß der angebliche Sieg oder vielmehr der Widerſtand der Fli⸗ buſtier ihnen theuer zu ſtehen kam; mehr als zwanzig von ihnen waren ſchon erlegen.

Matroſe, ſagte Morvan, ſich an Laurent wendend, wäre es nicht beſſer zu entern, als uns ſo decimiren zu laſſen? Wer weiß, ob uns dieſe letzte Kraftanſtrengung nichtretten könnte?

Mir gefällt Deine Ungeduld, Matroſe, antwortete Laurent; allein die Verantwortlichkeit, die auf mir laſtet, ver⸗ hindert mich ſie zu theilen. Was ſollen fünfzig oder ſechzig Mann

gegen zwölf bis vierzehnhundert beginnen?

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