das Herz zuſammen, daß ich aufſchreien möchte!— Herr, ſa⸗
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gen Sie doch Ihrem Matroſen, er ſoll nicht ſo verſeſſen darauf ſein den Ruhmreichen zu ſpielen, denn das iſt eine Sünde, er ſoll lieber die Flucht fortſetzen.
— Wie willſt Du, Alain, antwortete ihm der Ritter ebenfalls leiſe, daß wir einem Schiffe entkommen, das uns ſo ſchnell eingeholt hat?— Muth, Alain! Vergiß nicht, daß wir beide, Du und ich, hier die Bretagne repräſentiren, daß wir unſer Vaterland durch feiges unverzeihliches Benehmen nicht entehren dürfen!—
— So zwingen uns denn die Spanier uns zu ſchlagen?
— Freilich, Alain.
— Dann, bei Gott! mögen ſie ſich hüthen! Schurken, Ihr wollt mir mein Vermögen ſtehlen!— Iſt es Euch nicht genug die armen Indianer geplündert und gemartert zu haben, fangt Ihr nun auch mit Chriſten an?—— Jetzt kann ich es
kaum erwarten, daß die Schlacht beginne, ich fühle in mir die
Wuth eines hungrigen Wolfs—
Morvans Geſpräch mit ſeinem Diener wurde durch Lau⸗ rents Stimme unterbrochen, der die Vorbereitungen zum Kampf befahl. Dasſelbe geſchah auf der Admiralgallione. In Laurents Geſicht zeigte ſich ein ſtolzes verachtungsvolles Lächeln. Er ſprang zum Geländer des Verdecks vor, und rief mit ſtolz erhobenem Kopf den Spaniern zugewendet mit metalliſcher, weittönender Stimme:
— Ich bin der Kapitän Laurent!— Seiner Mannſchaft rief er zu: Alles ſoll aufſtehen und feuern!
Ein Flammengürtel umgab die Flanke des Schiffes. Die Entgegnung der Gallione ließ nicht lang auf ſich warten: ſie war ſchrecklich; alle ihre dreißig Kanonen ſpieen Feuer und Eiſen. Es glich dem gewaltigen Ausbruch eines Vulkans.
Dieſe einzige Salve, wenn ſie nur getroffen hätte, wäre genügend geweſen die Fregatte tampfunſchig zu machen. Glück⸗
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