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Ende. Uebrigens muß ich Ihnen geſtehen, daß ich, der ich ſo ungläubig und ſo unempfindlich bin, in Betreff des Fluches immer einen gewiſſen Zweifel gehegt habe. Ich weiß nicht, ob ich an die Wirkſamkeit eines Fluches glauben ſoll oder nicht. Um eine ſichere Anſicht in der Sache zu erlangen, habe ich mir ſchon längſt gewünſcht, ſelbſt verflucht zu werden. Sie haben meinen Wunſch erfüllt; ich brauche nur noch die Zukunft abzu⸗ warten. Allzuliebevolle und feurige Nativa, ich bin Ihr unter⸗ thäniger und dankbarer Diener!
Der ſchöne Laurent wandte ſich dann zur Thüre, und mit freudeſtrahlendem Geſichte und ſtolzer Miene rief er ſeine Träger.
— Sttzen wir unſern Siegeszug fort, ſagte er zu Mor⸗ van. Die Granader ſind begierig uns zu ſehen, und erwarten uns mit Ungeduld.
— Dank, Laurent, antwortete ihm der Ritter trocken, Waldblume ſeinen Arm anbietend, ich bin jetzt nicht zum Scherz aufgelegt. Ich werde Dir zu Fuße nachfolgen.
— Sei es ſo, antwortete der Flibuſtier ironiſch es iſt billig, daß Du mir den Ruhm laſſeſt, da Du die Liebe haſt.
Laurent nahm ſeinen Sitz unter dem Traghimmel wieder ein, und laut ertönten die Fanfaren wieder. 3
— Ach, murmelte der Flibuſtier, indem er verſtohlen einen neidiſchen Blick auf Morvan und Waldblume warf, ſo bin ich in meiner Macht iſolirt.— Bei der Hölle! ich glaube, ich that Unrecht, von meinem Wege abzuweichen! Meine jetzige Natur taugt nicht mehr dazu, zärtlich zu ſein, ſie unterwirft ſich nicht mehr dem Regiment der Empfindſamkeit.— Wozu auch ein todtes Herz wieder zum Leben erwecken? Das heißt ja das Unmögliche verſuchen.— Ich hatte entſchieden Unrecht, Mor⸗ van zu meinem Matroſen zu nehmen— mich den Reizen der Waldblume hinzugeben!— Befriedigter Stolz, Macht, Reich⸗ thum, Orgien und Schlachten, das ſind die Elemente, die mei⸗
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