Teil eines Werkes 
3. Band (1854)
Entstehung
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igend zu

ſich nit lehnte, edelni⸗ m noch, h weiß hören. Schotten ſchnell Anbruch ten uns tten in innen! nglüd⸗ Deinen ne Per⸗ t Louis,

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Stimme, pf gege⸗ nStolz

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lich und ſolle ich Du

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Herzen in Widerſpruch ſtehen. Ich begreife ſehr gut, warum Du Deinen Sklaven befohlen haſt, mich zu tödten, warum Du ſo häßliche Worte an mich gerichtet haſt Du hatteſt den Verſtand verloren! Auch hege ich für alles dieſes kei⸗ nen Groll gegen Dich. Was ich Dir aber, trotz meiner Gut⸗ herzigkeit, nimmer verzeihen kann, das iſt die Qual, die Du meinem Ritter Louis verurſacht haſt! Sieh, wie er verändert iſt, wie erdrückt, wie unglücklich er ſcheint! Wenn man's über⸗ legt, ſo iſt das nicht Deine Schuld; an die Heuchelei in den Städten gewohnt, konnteſt Du nicht anders handeln. Als mein Ritter mich zuerſt auf meine Unwiſſenheit aufmerkſam machte, da ſchämte ich mich; heute fürchte ich mich vor dem Wiſſen! Ja, je mehr ich nachdenke, deſto weniger finde ich Dich ſchuldig. Ich kann Dir nichts mehr anhaben, Nativa, ich beklage Dich!

Die Antwort des Boucaniermädchens machte auf die Tochter des Grafen von Monterey ſichtlich Eindruck; ſie hatte ernſt und geſammelt dageſtanden, plötzlich aber ſchien ſie einen Entſchluß zu faſſen, und wandte ſich mit ſtolz erhobenem Kopf an den ſchönen Laurent, der, ſeitdem er geſehen, wie Wald⸗ blume dem Ritter ihren Troſt ſpendete, in tiefes Sinnen ver⸗ ſunken war:

Laurent, ſagte ſie zu ihm mit klarer und feſter Stim⸗ me, Gott hat mir ein hingebungsvolles Herz und Edelmuth ge⸗ geben; Deine Verruchtheit hat dieſe Gefühle in mir erſtickt, und ſie durch Egoismus und Haß erſetzt. Mein Untergang iſt Dein Werk. Laurent, ich verfluche Dich!

Die Energie der Ueberzeugung, welche Nativa in dieſen

aus der Tiefe ihrer Seele kommenden Schrei legte, machte den

Flibuſtier erbeben. Dennoch überwand er dieſe vorübergehende Bewegung bald, und ſagte:

Ich danke Ihnen, Senorita, für dieſen reizenden Abſchied. Er macht unſerer zärtlichen Liebſchaft wenigſtens ein