Teil eines Werkes 
3. Band (1854)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

hts De⸗ ſt gleich

ergarde, ſchwieg: cher un nada zu

ndlichen ſter die ier dar⸗

er Fli⸗ dieſen

ie ſüß

rtrauen glichen, heit zur n ver⸗ te hielt ſo ju⸗ denn Reichen hnen.

he zl, ntlicher

wſe! re ich

Waldblume! wiederholte Laurent, welche Idee! In der That, das wäre nicht unmöglich!

Der Flibuſtier erhob ſich ſodann von ſeinem Sitze, und indem er den Arm zum Zeichen eines Befehles ausſtreckte, rief er mit gebieteriſcher Stimme:Schweiget! Alles ſchwieg, wie von einem Zauber getroffen.

Faſt in demſelben Augenblick ertönte im Innern eines nahen Hauſes ein Schuß, und darauf hörte man rufen:Zu mir mein Ritter Louis, zu Hilfe!

Verflucht! man ermordet meine Schweſter! brüllte Morvan.

Der junge Mann ſprang von ſeinem Sitze, und eilte ver⸗ zweifelt zu dem Thore des Hauſes, woher Jeannes Ruf ertönte. Morvans Ungeſtüm war ſo heftig, daß das Thor wich.

Jeanne, hier bin ich, ſagte er, fürchte Nichts.

Wehe den Mördern! fügte der ſchöne Laurent hinzu, der ſeinem Matroſen gefolgt war.

O ich war überzeugt, daß Gott mich nicht verlaſſen werde! ſagte Jeanne, die bleich, mit hochwogendem Buſen, und dem noch rauchenden Karabiner in der Hand zum Vor⸗ ſchein kam.

Jeanne! meine Schweſter! wo ſind die Elenden, die Dir nach dem Leben trachteten? fragte Morvan mit vor Wuth bebender Stimme.

Ich habe das Unglück gehabt einen von ihnen zu tödten! antwortete Jeanne. Gehen wir, mein Ritter, mich drängt es von hier fortzukommen. Komm, ich beſchwöre Dich!

Nein, Jeanne; ich will die Schuldigen beſtrafen. Gerechtigkeit muß geübt werden, und ſollte die Züchtigung mir das Leben koſten!

Wozu willſt Du Dich mit dieſen Leuten abgeben, mein Ritter Louis? erwiederte Jeanne lebhaft; im Grunde 15*