nGott! von der Mitleid
chte, be⸗ Tuoſ⸗ e weder ſanftem
in, und
es eben rſchreckt en?— h liebe en Ge⸗ nzu ge⸗ zieh ic chtigkit l nehr egreiff ſfhalten n. Der
Thüre/
66 wagt Meſſern. ſhenken, und ein
gen Bi⸗
— 167—
ren, wenn er ſich auf ſeine Beute ſtürzt, ertönte in der Tiefe des Corridors.
— Du haſt es vernommen, ſagte die Spanierin zu ihrer Gefangenen gewendet. Verſuche es jetzt, wenn Du es wagſt, mir zu trotzen; Sklaven würden für Gold, Branntwein und die Freiheit, ihre kleinen Kinder, ihren alten Vater ermorden.
— Nativa, antwortete die arme Jeanne ſanft, ich hätte Dich einer ſo häßlichen That niemals für fähig gehalten. Der Zorn gibt Dir ſie ein; ich hoffe, Du werdeſt nach einigem Nachdenken Deine Kaltblütigkeit wieder erlangen! Das Signal zur Einſchiffung iſt noch nicht gegeben, ich kann warten!
Waldblume zog ſich dann in einen Winkel des Zimmers zurück, und blieb, auf ihren Karabiner geſtützt, unbeweglich ſte⸗ hen, auf jedes Ereigniß gefaßt.
Die Haltung des Mädchens verrieth mehr Reſignation und Traurigkeit als Schrecken; ſie beklagte Nativa und dachte mit bitterem Schmerz über die ihr ſo neuen beklagenswerthen
Folgen der menſchlichen Leidenſchaften nach.
Während Waldblume ſo an Freiheit und Leben bedroht war, wurde das Te-Peum in der Kirche ohne Hinderniß be⸗ endigt. Kein Verſuch der Spanier ſich zu erheben, hatte die Feier geſtört.
— Matroſe, ſagte der ſchöne Laurent leiſe zum Ritter, unſere Rache an dem Feinde ſcheint mir nicht vollſtändig genug; die Ehre dieſes Te-Peums gebührt der Mannſchaft eben ſo gut wie uns; unſere Stellung als Chefs erheiſcht es um jeden Preis, daß wir uns auf beſondere Weiſe auszeichnen, daß wir uns einer Gefahr ausſetzen, von welcher unſere Leute nicht be⸗ droht wären. Haſt Du keine Idee?
— Meiner Treue! nein, Matroſe; die erſchrockene Stadt zittert vor uns. Was für eine Gefahr willſt Du heraufbeſchwören? ausgenommen, indem Du die Spanier durch irgend einen ge⸗


