Teil eines Werkes 
3. Band (1854)
Entstehung
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zurückkehreſt. Setze einen Preis auf Deinen Gehorſam, und wie hoch er auch immer ſein mag, ich will ihn annehmen!

— Wie Sie ihn lieben! ſagte Jeanne gemeſſen. Ach Ihr Geſpräch hat mir ſehr weh gethan!— Zum letzten Mal, leben Sie wohl!

Waldblume ging nach der Thüre, aber Nativa eilte vor ihr hin, und verſtellte ihr den Weg.

— Du wagſt es zu widerſtehen? ſagte ſie; um ſo ſchlim— mer für Dich! Du zwingſt mich Gewalt zu brauchen. Gut— ich werde davor nicht zurückbeben. Holla! Juanito, Pepe, Canclo, kommt herbei!

Auf Nativa's Ruf eilten vier Neger aus dem Hintergrund eines Corridors herbei, die mit langen Meſſern bewaffnet waren. So zu ſagen in Gefahren aufgewachſen hatte Waldblume vom Weibe nur die Zartheit, die Anmuth und die Schönheit; an Herz und Tapferkeit war ſie ein Mann; die Erſcheinung der bewaff⸗ neten Sklaven ſchüchterte ſie nicht ein.

— Nativa, ſagte ſie, das Du wieder anwendend, ich will in Deinem Intereſſe gern glauben, daß Du nicht die Ab⸗ ſicht habeſt mich zu ermorden.

— Wenn Du mir gehorchen willſt, ſo haſt Du nichts zu befürchten! Wenn Du Widerſtand zu leiſten verſucheſt, ſo werde ich vor keinem Mittel zurückbeben.—

— Auch nicht vor einem Verbrechen, Nativa?

— Auch vor einem Verbrechen nicht! wiederholte die Spanierin nach einigem Zaudern.

— Oh, rief Waldblume mit wahrhafter Freude, wie glück⸗ lich machen mich Deine Grauſamkeit und Dein Verrath! Be— greifſt Du nicht, daß Du in dieſem Augenblick zwiſchen Dir und Morvan eine Kluft eröffneſt?— Mein Ritter Louis iſt zu gerecht, zu gut, zu loyal um Dich nicht zu verachten, wenn er Dein Benehmen gegen mich erfährt.— Wozu dient denn die