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auf Graubart's Matroſen zugehend. Antworte, warum biſt Du mir nachgegangen?
Der Goliath, der ſich beim Verbrechen des Spionirens ertappt ſah, ſchien in großer Verlegenheit zu ſein. Mit geſenk⸗ tem Kopf und niedergeſchlagenen Augen blieb er vor dem Mäd⸗ chen ſchweigſam und unbeweglich ſtehen, wie ein Steinblock.
— Hörſt Du mich denn nicht? fuhr Jeanne fort, bebend vor Ungeduld.— Wenn Du mir nicht ſogleich antworteſt, ſo werde ich Dich verachten.
— Ich bin Dir nachgegangen, Waldblume, ſagte der Rieſe zitternd, weil ich eiferſüchtig bin—
— Warum biſt Du eiferſüchtig?
— Du willſt Dir den Ritter Louis zum Liebhaber nehmen!
— Ja, er iſt mein Liebhaber! rief Jeanne; ich habe Dir daraus kein Hehl gemacht! Habe ich nicht das Recht, die zu meinen Liebhabern zu wählen, die mir gefallen? Biſt Du nicht auch mein Liebhaber, Du Häßlicher? Worüber beklagſt Du Dich?
— Ich bin Dein Liebhaber, ich? ſagte Graubart's Ge⸗ ſellſchafter mit einer Verblüffung, welche bewies, in wie ande⸗ rem Sinne er den Namen auffaßte, den Jeanne in ihrer Unſchuld ihm beilegte.
— Du biſt wirklich ein Narr! erwiederte Jeanne. Wie willſt Du denn mehr lieben als wir uns einander lieben? Wir dutzen uns, wir jagen miteinander und ich bin glücklich, wenn ich Dich zufrieden ſehe; was willſt Du mehr?
— Es iſt wahr, Waldblume, daß Du manchmal gut biſt. Aber was dieſen Ritter Louis betrifft, fügte der Rieſe hinzu, wenn er den Händen des ſchönen Laurent entkommt, ſo ſoll er mir dennoch nicht entgehen.
— Du willſt Dich mit dem Ritter Louis ſchlagen?
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