Teil eines Werkes 
3. Band (1854)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

— 6— blume die beiden Barren anzunehmen, welche mit dem Briefe ankommen. Morgen gewiß.“

Beim Anhören dieſes Briefes, welchen Montbars laut vorlas, ſtieß Jeanne einen Freudenſchrei aus, und ſagte leb⸗ haft zu Morvan:

— Mein Freund, ich betrachte dieſen Aufſchub als eine glückliche Vorbedeutung; dieſes iſt das erſte Mal, daß Laurent zu einem Duell nicht pünktlich eintrifft! Das Silber, welches er mir da ſchickt, will ich nicht. Sein Anblick macht mir Schrecken.

Der Aufſchub, welchen ſein Gegner begehrte oder viel⸗ mehr ihm vorſchrieb, verdroß Morvan; wie tapfer er auch war, ſo war ihm doch ein neues Warten von vierundzwanzig Stun⸗ den peinlich, er hätte dieſes Duell gern ſo bald als möglich hinter ſich gehabt.

— Mein Freund, ſagte Jeanne zu ihm, willſt Du, daß wir den Tag mitſammen im Walde verbringen?

Der junge Mann nahm dieſen Vorſchlag, von welchem er Zerſtreuung hoffte, mit Freuden an; gereizt von dem origi⸗ nellen und außergewöhnlichen Charakter von Graubart's Toch⸗ ter, fand ſein Herz wie ſein Geiſt ein Vergnügen daran mit ihr lange allein zu ſein; er fühlte ſich durch ein für ihn neues und reizvolles Gefühl unwiderſtehlich zu Waldblume hingezogen.

— Ich verlange mir nichts Beſſeres, Jeanne, ſagte er, als mit Dir bis zum Abend allein zu bleiben, aber ich fürchte, daß ſich Dein Vater unſerem Ausflug widerſetzen werde.

— Mein Vater? Warum denn, Ritter Louis?

— Weil, ſagte Morvan zaudernd, dieſer Spaziergang nicht ſchicklich wäre.

— Was verſtehſt Du darunter? Ich verſtehe dieſes Wort nicht.

— Würde Graubart, der mich erſt ſeit geſtern kennt, Dich meiner Ehre anvertrauen, und mit mir allein laſſen?

Gebert werde weiß n lichen nich ſ ſolge n zu Gra Hand

mich a

in Pe Rinte nicht nehmt rn wi

hurzw

gleitet haube

ſhfte in

ſugelt Begen