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— Ich bin bereit; gehen wir.
Der junge Mann entfernte ſich ſchon, als Jeanne ihm nacheilte und ihn aufhielt.
— Vergiß nicht, mein Freund, ſagte ſie zu ihm mit zit⸗ ternder Stimme, daß es für mich kein Glück mehr gibt, wenn Du unterliegſt! Mißtraue dem ſchönen Laurent, er iſt voll Hinterliſt, ſei ohne Mitleid gegen ihn.
Die drei Männer wandten ſich dem Ausgang zu, als ein Negerſklave ſchweißtriefend vor ſie hintrat.
— Montbars, ſagte er, hier iſt ein Paket, welches der ſchöne Herr Laurent Ihnen ſchickt. Ich warte ſchon ſeit einer Stunde auf Sie am Berge Piton. Da ich Sie aber nicht kom⸗ men ſah, ſo dachte ich, daß ich Sie hier treffen werde.
Die Neger, welche damals an die Wunder der Civili⸗ ſation noch weniger gewohnt waren als heutzutage, glaubten zu jener Zeit, daß ein beſchriebenes Stück Papier ganz ohne Be⸗ deutung ſei; auch gehorchten ſie niemals, wenn man ihnen den Auftrag gab einen Brief irgendwo hinzubringen, denn ſie bildeten ſich ein, daß man ſich mit ihnen einen Scherz mache. Um dem auszuweichen nahm man zu einem ganz einfachen Mittel die Zu⸗ flucht; man legte den Brief zwiſchen zwei ſchwere Steine, hüllte dieſelben wie ein Paket ein, und übergab ſie dem Skla⸗ ven; der Neger war nach dem Gewicht des ihm anvertrauten Gegenſtandes überzeugt, er habe eine wichtige Sendung, und vollführte dieſe auf's genaueſte.
Der ſchöne Laurent hatte ſich dieſem Gebrauche gefügt; nur lag der Brief, welchen er Montbars überſchickte, nicht zwi⸗ ſchen zwei Steinen, ſondern zwiſchen zwei großen Silberbarren. „Montbars, ſchrieb er, der Schlag, den ich geſtern auf den Kopf erhielt, verhindert mich, mich auf den Weg zu begeben. Mor⸗ gen jedoch werde ich, möge mein Zuſtand welcher immer ſein, um fünf Uhr in der Früh am Berg Piton ſein. Bitte Wald⸗


