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— Ja, Du, und das ſogleich.
Statt aller Antwort erhob Lederhaube mit einer unwill⸗ kührlichen Bewegung ſeine lange Flinte; die Augen des Bou⸗ caniers ſchleuderten Blitze.
— Lederhaube, ich ſchwöre Ihnen bei meiner heiligen Anna von Auray, rief Jeanne, mit ihrem kleinen Fuß auf den Boden ſtampfend, wenn Sie mir nicht im Augenblick gehorchen, ſo werde ich vierzehn Tage hindurch kein Wort mehr mit Ihnen ſprechen, und einen Monat lang Sie zu Ihnen ſagen.
Bei dieſer kindiſchen Drohung erblaßte der Rieſe, und ſein Zorn ſchwand wie durch einen Zauber. Endlich ſchien er einen Entſchluß zu faſſen, ſtürzte auf Morvan los, und ſprach mit einer donnerähnlichen Stimme:
— Vergeben Sie mir!
— Ich kann Ihre Entſchuldigung nicht annehmen, denn Ihre böſe Laune hat mich nicht beleidigt, antwortete ihm der junge Mann, und reichte ihm die Hand.
— Waldblume will, daß Sie mir verzeihen, erwiderte der Rieſe zurücktretend; ſagen Sie, daß Sie mir verzeihen.
— Da Sie es durchaus haben wollen, ſo ſei es; ich verzeihe Ihnen.
Dieſe Scene ſchien Graubart gar nicht zu überraſchen, was Morvan betrifft, ſo wußte er nicht, was er denken ſollte; aber Jeanne oder Waldblume ließ ihn nicht lange im Zweifel.
— Sie ſehen, mein Freund, ſagte ſie zu ihm, daß Leder⸗ haube ſehr ſanft iſt! Man behauptet, er ſei verliebt in mich! Ich finde ihn weit häßlicher als Ihren Diener. Aber das macht nichts, er ſchlägt ſich gut und hat ein gutes Herz, und deshalb gefällt er mir.
— Danke, Jeanne, ſagte Lederhaube ſtrahlend vor Freude.
Montbars machte dem Geſpräch bald ein Ende, indem er zu ſeinem Neffen ſagte:


