Teil eines Werkes 
3. Band (1854)
Entstehung
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Mann mit den Geigen und Flöten morgen wie einen wüthenden Hund erſchlagen. Ah, wenn ich Wachskerzen hätte!

Ich habe deren, ſagte Graubart.

Sie haben Wachskerzen, Sie Sie Stierjäger! rief Alain entzückt. Nun ſchlagen Sie ein, Sie müſſen ein bra⸗ ver Mann ſein.

Der Boueanier drückte dem Diener die Hand, dannöffnete er einen großen Koffer und nahm daraus mehrere Flaſchen, die er auf den Tiſch ſtellte.

Der Wein iſt eine gute Sache, ſagte Alain, aber Zider iſt doch noch beſſer.

Graubart ſtand auf und ging aus dem Gemach, in wel⸗ chem ſich ſeine Gäſte befanden. Eine Minute ſpäter kehrte er wieder und ſtellte vor dem Bretagner ein Gefäß von ſeltſamer Geſtalt nieder. Aber Alain erkannte das in ſeiner Heimat für Apfelmoſt gebräuchliche Gefäß ſogleich und rief entzückt:

Nicht möglich! aber ja, das iſt Ziderwein und was für einer!

Morvan's treuer Diener leerte nun das vor ihm hinge⸗ ſtellte Gefäß auf einen Zug und dann fing er an zu weinen.

Dieſer Burſche gefällt mir, ſagte Graubart ruhig zu Montbars. Gehört er Dir? Gib mir ihn! Ich verſpreche Dir ihn nicht mehr zu ſchlagen, als zu ſeiner Abrichtung nothwendig iſt.

Alain iſt der Diener meines Neffen; ich zweifle, daß ihn ſein Herr Dir überlaſſen möchte.

Ich gebe Ihnen für ihn zehn Pfund Pulver und die zwei beſten Hunde von meiner Meute, ſagte der Boueanier zu Morvan; das iſt ein guter Handel für Sie.

Alain wird mich niemals verlaſſen, ſollte es aber ge⸗ ſchehen, ſo wird es ſein freier Wille ſein, antwortete der junge Mann, der über dieſen ſeltſamen Antrag lächeln mußte.