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Garten. Die Rauchhütte des Jägers war, wie Morvan von Montbars erfuhr, eine Viertelmeile von dem Wohnhaus entfernt, und ließ die von der Räucherung entſtehenden ätzenden Gerüche nicht bis zu dieſem reizenden Aufenthaltsorte dringen.
— WVer iſt denn der Beſitzer dieſer Wohnung? fragte der junge Mann ſeinen Oheim.
— Ein ſeltſames Original, einer von unſeren Lands⸗ leuten. Graubart, das iſt der Name unter welchem man ihn kennt, iſt der geradſinnigſte und gutherzigſte Menſch, den man ſich vorſtellen kann. Während der dreißig Jahre, ſeit welchen er dieſes Leben führt, hat er ſich von den Intereſſen der Welt ſo ſehr entfernt und der Natur ſo ſehr genähert, daß er die Dinge wirklich ſo ſieht, wie ſie ſind, und nicht wie unſere Leiden— ſchaften ſie uns zeigen. Bis auf einen wunderlichen Eigenſinn, mit dem Du ſpäter überraſcht werden ſollſt, iſt er für mich die Weisheit ſelbſt; wir lieben uns ſehr! Graubart gilt mit Recht für einen der beſten Schützen der Boucanerie; er kennt die Feuer⸗ waffen aufs Genaueſte, und niemand als er kann Dich mit we⸗ nigen Worten lehren, wie man auf hundert Schritte ein Eich⸗ hörnchen herabſchießt, das am äußerſten Ende eines Aſtes ſpielt. Sein unfehlbarer Blick gleicht beinahe dem meinigen. Wir wer⸗ den den Tag damit hinbringen, Dich zu dem morgigen Kampfe vorzubereiten.
— Wie! mich zu dem morgigen Kampfe vorzubereiten, wiederholte Morvan; werde ich denn meinen Streit nicht mit dem Degen ausfechten?
— Nein, liebes Kind. Wenn es ſich nur um ein Duell mit dem Degen handelte, ſo wäre ich nicht ſo unruhig. In St. Do⸗ mingo haben die Duelle mit dem Feuergewehr und demblanken De⸗ gen zugleich ſtatt!— Verſtehſt Du mit einer Muskete umzugehen?
— Ich war der beſte Schütze von Penmark, man ſprach
von meiner Geſchicklichkeit zehn Meilen in der Runde.
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