Teil eines Werkes 
2. Band (1854)
Entstehung
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ſon den Anſchein einer wilden Energie und großen Rohheit hatte.

Wer iſt denn dieſer Boucanier, fragte er Montbars, ſobald die Jäger in ihrem Nachen wieder fortgefahren waren.

Das iſt ein ehemaliger Profeſſor der ſchönen Wiſſen⸗ ſchaften.

Iſt es möglich? Sie wollen ſcherzen!

Keineswegs; ich ſpreche ſehr im Ernſt. Die Bevölke⸗ rung von St.⸗Domingo gleicht in nichts dem, was anderswo exiſtirt. Du wirſt hier Menſchen finden, welche den berühmteſten Familien Europa's angehören, und die aller Hilfsquellen bar, und in größter Noth, das Almoſen, das Du ihnen anbieteſt, dankbar annehmen; neben dieſen herabgekommenen Mächtigen wirſt Du wieder Leute ſehen, die aus den niedrigſten Stufen der Geſellſchaft hervorgegangen ſind, und hier einen Luxus ent⸗ wickeln, Reichthümer beſitzen und Anſehen genießen, die uner⸗ hört ſind. In St.⸗Domingo gibt es nur einen Unterſchied zwi⸗ ſchen den Menſchen, nämlich den der Kühnheit, der Unerſchrocken⸗ heit und des Erfolges! Ein Flibuſtier, deſſen Ruf befeſtigt iſt, findet immer, wenn ihm auch das Glück nicht günſtig war, einen Speculanten, der ihm Geld vorſchießt, um ein anderes Schiff zu kaufen, und hundert entſchloſſene Männer, die bereit ſind unter ſeinem Commando zu ſterben.

Auf dieſe Weiſe kriegt man deſto mehr, je beſſer man darauf los driſcht; ſagte Alain, indem er ſich in das Geſpräch miſchte.

Ja, mein Junge, ſo iſt es!

Gott! rief der Bretagner die Fäuſte ballend, mich juckt es mit den Spaniern handgemein zu werden, und die armen z Indianer zu rächen, welche von ihnen ſo ſehr mißhandelt worden ſind, wie Sie mir es erzählt haben! Dieſe guten Indianer! Arme unſchuldige Creaturen, die ſie wie Kaſtanien röſteten. Wenn ich nur daran denke, ſo kommen mir ſchon die Thränen