Teil eines Werkes 
2. Band (1854)
Entstehung
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g. vor Freude

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Alſo nur um Deinen Pflichten in Ehren nachzukom⸗ men haſt Du an dem gegen uns gerichteten charmanten Complott theilgenommen?

Ja, Herr Baron, aus Ehrliebe

In dieſem Falle hörſt Du auf in meinen Augen ſchul⸗ dig zu ſein! Auf Wiederſehen, mein Herr Chaveignac! Wir halten Sie nicht mehr.

Montbars hob bei dieſen Worten ſeinen Arm in die Höhe und ließ ſeine fürchterliche geballte Fauſt auf den Kopf des Gouverneurs mit ſolcher Gewalt niederfallen, daß dieſer einen Augenblick wankte und dann zu Boden ſank.

Ich habe dieſen Schurken ſo geſchlagen, daß er eine gute Stunde betäubt ſein wird, wenn ich ihn nicht gar erſchla⸗ gen habe, ſagte er ruhig zu Morvan; bis er wieder zu ſich kömmt haben wir mehr Zeit als nothwendig iſt, um ein Aſyl zu ſuchen.

Wenn wir nur nicht ausſpionirt und verfolgt werden, antwortete der junge Mann, denn ich bemerkte ſchon mehrmals den Schatten einer menſchlichen Geſtalt zwiſchen den Felſen gleiten. Sehen Sie! eben iſt er wieder da!

Beim Leuchten eines Blitzes, denn das Gewitter hatte noch nicht aufgehört, ſah Montbars in der von Morvan angege⸗ benen Richtung einen Mann, der es verſuchte, ſich hinter einem Felſen zu verbergen.

Friſch auf, mein Freund! rief er, indem er mit aller Kraft vorſtürzte.

Es verfloſſen keine zwei Minuten und Morvan umarmte mit aufrichtiger Freude ſeinen Diener Alain.

Wie kommt es, daß wir uns hier in dieſer Stunde treffen?

Herr, Sie hätten mich geſtern wie heute und morgen ſowie vorgeſtern hier angetroffen, antwortete Alain. Herr Cointo 14.