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— Du wirſt uns von hier hinausführen?
— Sogleich! ich ſchwöre es Ihnen!
— Nun, ſo gehen wir, ſagte Montbars ruhig.
Chaveignac athmete erleichtert auf, und wäre vor Freude beinahe in Ohnmacht gefallen.
— Höre, ſagte Montbars; mein Freund und ich, wir werden Dich jeder an einem Arme faſſen; bei dem geringſten Zeichen des Verrathes von Deiner Seite wird Dir der Ritter ſeinen Dolch in die Bruſt ſtoßen, und ich werde Dir in den Kopf ſchießen. Ich zweifle, daß Du auf ſolche Weiſe niedergeſtreckt, wieder aufſtehſt. Gehen wir!
Der von den beiden Flüchtlingen geführte Gouverneur leitete ſie durch ein Labyrinth von Sälen, Thüren und Gängen bis außerhalb des Forts Saint⸗Michel. So oft ſie einer Wache oder einer Patrouille begegneten, drückte der Ritter ſeinen Dolch ein wenig ſtärker an die Bruſt des Gouverneurs, und Montbars ließ den Hahn ſeiner Piſtole ein wenig knacken; auch beeilte ſich
der Gouverneur ſich zu erkennen zu geben und auf das Loſungs⸗
wort zu antworten! Eine halbe Stunde ſpäter befanden ſich die beiden Flüchtlinge am Strande.
— Mein Freund Chaveignac, ſagte Montbars zum Gou⸗ verneur, möchteſt Du wohl ſo gefällig ſein uns zu ſagen, wer der Erfinder jener Falle ſei, die ich die Falle mit dem Abgrund nennen möchte, und deren Opfer wir bald geworden wären?
— Es iſt der Abbé Dubois! antwortete Chaveignac.
— Und wie viel hätteſt Du bekommen, wenn der Streich gelungen wäre?
— Nichts, Baron. Ich hätte meine Gouverneursſtelle behalten, das iſt Alles.
— Haſt Du denn eine Frau und Kinder, die in Noth ſind?
— Nein, Baron, aber ich habe Spielſchulden, was noch etwas Heiligeres iſt.
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