Teil eines Werkes 
2. Band (1854)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

oucanier mit Ih falle! gen und bot efanden ſich

nns hilt ſchleht aus⸗ rathen habt! ſo bin ich en Gefüng⸗ rannahen. die ſie al⸗

und ſagte,

Louis!

en als ein Ein Licht

t nit einer

gelungen

r, Sie kön⸗

geſprochen⸗ iner Eiſen⸗ augenlit aniet chob ſc zwiſchen van i

und ſt Sie

oder

per blende

hn an

1590

war ſo verblüfft, daß er nicht die Kraft gefunden hätte, ein Wort hervorzubringen. Seine weit aufgeriſſenen Augen, ſeine zitternden Beine, ſeine Leichenbläſſe bekundeten ſeine Schwäche.

Gnade! murmelte er endlich mit faſt unverſtändlicher Stimme, und auf die Knie fallend.

Und ein Feigling, wie dieſer da hätte über zwei Männer wie wir beinahe triumphirt! ſagte Montbars, indem er die Achſeln mitleidig zuckte; übrigens iſt die Liſt auch eine Kraft. Das Gift der Schlange tödtet, wie die Kralle des Löwen. Herr Gouverneur, fuhr der Boucanier nach einer Pauſe fort, die Unbeweglichkeit Ihres Kerkermeiſters beweiſt Ihnen zur Ge⸗ nüge, wie ſchnell wir, der Ritter und ich, mit unſeren Leuten fertig werden; Sie können ſich denken, welches Schickſal Sie erwartet. Ich möchte gerne glauben, daß Sie ſich über unſere Strenge nicht beklagen werden.

Gnade! Gnade! wiederholte Chaveignac halbtodt vor Schrecken.

Herr Gouverneur, Sie haben von unſerer Großmuth wirklich eine zu gute Meinung.

Montbars nahm dann eine ſeiner Piſtolen, lud ſie, und ſpannte den Hahn. Der Gouverneur ſchleppte ſich zu ihm hin, und umfaßte ſeine Knie.

Sie lieben alſo Ihr Leben? fragte ihn der Bou⸗ canier, indem er den Lauf ſeiner Piſtole gegen die Stirn des Elenden hielt.

O, o! Gnade! ich bin ein Mörder, es iſt wahr, aber ich bereue es.

Ich ſchäme mich über Deine Feigheit, ſagte Mont⸗ bars. Ritter, ſoll man dieſen Menſchen ſchonen?

Dam! wenn er bereut, und uns gehorchen will.

Ich werde Ihr Sklave ſein, rief der Gouverneur, be⸗ fehlen Sie, Sie werden ſehen.