— 1581—
— Jetzt gib Du mir die Hand, ſagte der Boucanier mit dem ruhigſten Tone, ſonſt iſt es um mich geſchehen. Ich falle!
Morvan ſchlug ſeinen Arm um die Gitterſtangen und bot den rechten ſeinem Oheim. Eine Seeunde ſpäter befanden ſich die Flüchtlinge wieder in ihrem Gefängniß.
— Nun, mein Junge, ſagte Montbars ruhig, was hältſt Du von dieſer kleinen Falle? Das war nicht gar ſo ſchlecht aus⸗ gedacht. Wie Teufel kommt es, daß ich das nicht errathen habe! Ich hatte meine Idee vom Hinterhalt im Kopf, und ſo bin ich auf den Irrthum verfallen.— Ah Schurke von einem Gefäng⸗ nißwärter!— Halt! ich vernehme Schritte, die herannahen.
Montbars ergriff ſogleich eine der Stangen, die ſie ab⸗ gefeilt hatten, ſtellte ſich mit Morvan vor die Thüre, und ſagte, mit leiſer Stimme:+
— Deinen Dolch zur Hand, und gib Acht, Louis!
Kaum war der Boucanier auf ſeinem Poſten als ein Schlüſſel im Schloß knarrte, und die Thüre aufging. Ein Licht
4
erhellte das Gefängniß; der Gefängnißwärter trat mit einer
Blendlaterne ein.
— Niemand da! ſie ſind fort, der Streich iſt gelungen! rief der Elende mit freudigem Tone. Herr Gouverneur, Sn kön⸗ nen kommen!
Kaum hatte der Gefängnißwärter dieſe Worte geſprochen, als er zur Erde ſtürzte; Montbars hatte ihm mit ſeiner Eiſen⸗ ſtange die Hirnſchale zerſchmettert. In demſelben Augenblick trat der Gouverneur des Gefängniſſes ein; der Boueanier erhob ſodann die Blendlaterne des Erſchlagenen und ſtellte ſich zwiſchen die Thüre und den Herrn Chaveignac, während Morvan ihn an der Gurgel faßte, ihm den Dolch an die Bruſt ſetzte und ſagte:
„— Kein Wort, keinen Laut, keine Bewegung, oder Sie ſind ein Mann des Todes!
Dieſe Anempfehlung war übrigens unnöthig; der Elende
war ſo Vort!
zittern
Siimn
Min die M Das her die U nüge ſtrtie ewa
Stre vot G winh
ſpan und
eanie Clen


