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— Was, ich auch? fragte Morvan, denn der Diener ſtockte. — In der That, das iſt zu viel, murmelte Alain, ohne ſeinem Herrn zu antworten. Und ich ſchwöre bei meiner Selig⸗
keit, daß der Herr Ritter ſich lieber eine Kugel durch den Kopf
ſchießt, ehe er ſelbſt einem Franzoſen um einen rothen Heller Unrecht thut..
WMoran legte ſich, müde von der Begebenheit des Tages, nieder, konnte aber kein Auge ſchließen. Er hatte Nativa wieder⸗ geſehen, und beſaß zehntauſend Livres; wie ſollte er da ſchlafen können! Wir müſſen aher dem Ritter die Gerechtigkeit wider⸗ fahren laſſen, daß ihm Dubois die ganze Nacht hindurch nicht ein einziges Mal in den Sinn kam.
Was den Abbé betrifft, ſo blieb er, ſobald er zu Hauſe angekommen war, die ganze Nacht hindurch wach, und beſchäf⸗ tigte ſich mit Racheplänen.
Von einer Seite bereitete man ſich alſo zum Angriff, auf der andern dachte man gar nicht an die Vertheidigung.
III.
Am nächſten Morgen nach dem für Morvan an Abenteuern ſo reichen Tage, der für ihn ſo gut und ſo ſchlimm zugleich endigte, indem er ihm einen Gewinn von zehntauſend Livres und den Haß des Abbé Dubois brachte, ſtieg der uns bereits bekannte Graf d'Aubigné, ungefähr um acht Uhr, im Ehrenhof des Pallaſtes zu Verſailles vom Wagen. Die erſte Perſon, welcher d'Aubigné bei ſeinem Eintritt ins Schloß begegnete, war Bontemps, der erſte Kammerdiener Sr. Majeſtät.
— Guten Tag, Bontemps, ſagte er zu ihm mit der Fami⸗ liarität eines Herrn gegen ſeinen Diener.
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