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— Vollkommen, mein Fräulein; nur ſehe ich nicht ein, wie ſich das auf mich beziehe. ſhwe — Wie! Sie begreifen nicht, daß Sie als Franzoſe, niede als ruinirter Edelmann, und vorzüglich durch Ihren glänzenden Muth das Vertrauen der Boucanier gewinnen, und zu ihren nn Geheimniſſen gelangen könnten! Um Sie beſſer täuſchen zu zuve können, würden Sie an ihren Expeditionen theilnehmen. Sie ul wären einer der ihrigen. Ich weiß es, daß Ihr Zartgefühl dabei zu leiden hätte; aber der Gedanke Spanien zu dienen, ng und daß hoher Rang und ein beneidenswerthes Glück Ihr Lohn heil würden, dieſer Gedanke müßte Sie aufrecht halten. doß Nativa hatte ſich bei dieſen Worten begeiſtert; aber in uni dem Maße als der Enthuſiasmus des jungen Mädchens wuchs, wurde der junge Mann immer bläſſer. niß — Fräulein, ſagte er nach kurzem Stillſchweigen und ner ohne ihre bezaubernden Blicke zu beachten, ich bemerke mit einer ver Entmuthigung, die ich Ihnen nicht verhehlen will, daß Sie bis⸗ ʒur her von meinem Charakter eine abſcheuliche Meinung gehegt haben. bee — Ich, Herr Ritter! rief Nativa mit dem größten Er⸗ ſtaunen. Was ſagen Sie da? zn — Wären die Boucanier die grauſamſten Mörder, die nit abſcheulichſten Banditen, ſo würde Derjenige, der ſich ihnen u anſchließt, mit ihnen zu Tiſche geht, und ihre Gefahren theilt, w um ſie heute oder morgen ungeſtraft zu verkaufen, in den Augen U aller rechtlichen Menſchen als Spion und Verräther gelten! Er zu
würde niederträchtig bleiben und wenn er noch ſo viel Gold und ho Würden beſäße! Und ich, ein ruinirter Edelmann, wie Sie ſich auszudrücken beliebten, würde mit einem ſolchen Menſchen
ſe meinen Degen nicht kreuzen, und wäre er auch ein Grand von nſt 2 n— 5..
Spanien und beſäße er Millionen! Ich würde ſeinen Beleidi⸗ gungen mit Verachtung, ſeinen Gewaltthätigkeiten mit dem zn
Stocke begegnen!——*


