haften und verlockenden Farben, eine ſchöne Zukunft, die er, wie er ſagte, mir allein zu verdanken habe: daß ich ſtolz und glücklich war, weil ich eine ſolche Bekehrung zu Stande ge⸗ bracht, ſo viel Glück geſtiftet zu haben glaubte.
— Von dieſem Glauben an ſein Geſtändniß, unterbrach Morvan Nativa, gab es nur einen Schritt zu—
— Sie ſind ſtreng, Herr Ritter, antwortete das junge Mädchen, den Kopf ſenkend, aber Ihre Strenge iſt durch mein unverzeihliches Benehmen gerechtfertigt; ich habe ihm auch ein Geſtändniß gemacht!
— Wie? Unter welchen Umſtänden? Was iſt hierauf erfolgt? entgegnete Morvan, der ſich, leichenblaß, bis auf's Blut in die Lippen biß.
— Einen Tag, bevor uns die Boucanier, ohne Löſegeld
zu verlangen, auf ſpaniſchen Boden brachten, näherte ſich mir der Elende mit rührender Stimme, die aus dem Herzen zu kom⸗ men ſchien, und ſprach:„Senorita, wenn der Boucanier, den Sie von der Schande errettet haben, eines Tages als Wieder⸗ geborner vor Sie hintreten ſollte, und wenn er von den Be⸗ weiſen, daß er einer der berühmteſten Familien Europa's an— gehört, unterſtützt wäre, würden Sie Anſtand nehmen, die hohe Sendung, die Sie übernommen haben, zu vollenden? Würden Sie den Unglücklichen mit Verachtung in ſeinen Abgrund zurückſtürzen?“
„Nein“, antwortete ich.
„Ach, Sie ſind mein guter Engelgrief er, mein Schutz⸗ engel!“ und hingeriſſen von Dankbarkeit führte er, ehe ich mich deſſen verſah, meine Hand an ſeine Lippen, und ent⸗ fernte ſich dann in größter Aufregung. Den andern Tag blickte ich traurig der davonſegelnden Conception nach, als mir eine meiner Zofen einen Brief überbrachte, den der Boucanier für mich zurückgelaſſen hatte. Ich war ſo ſchwach dieſen Brief zu
=
ffnen, Fehler, ſchrieb
den ich nüthige Deine Venn hegte,
atig!
Pouca
digung Ruf.
ten ha betun
ne a
dieſes Vund geſchla
ju ftel
einen beufu
ſeinen


