Teil eines Werkes 
1. Band (1854)
Entstehung
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Gut! ich habe nichts dawider, ſagte Pontchartrain nach kurzer überlegung. Ich geſtehe Ihnen daß es mich freuen würde zu erfahren, ob Sie nicht eine zu gute Meinung von ſich haben, und ob es Ihnen gelingen werde. die Schranken zu über⸗ ſteigen, die einen Unbekannten von den Stufen des Thrones fernhalten. 1

Legoff beſtieg, als 1 war, ſeine Kutſche und ließ ſich nach der Straße Böthiſy zum Gafen d'Aubigné fahren. Das Vorzimmer fand er mit Bürgern angefüllt, die ſehr zornig drein ſahen. Kaum hatte ihn der von ihm kürzlich ſo hart mit⸗ genommene Bediente bemerkt, als dieſer ſich tief vor ihm ver⸗ neigte und ihn zu ſeinem Herrn führte.

Ah, ſind Sie es, thlurer Baron rief der Bruder der Favoritin, ſein Sie mir taufendmal willkommen!

D'Aubigné ging dem Baron mit aller Lebhaftigkeit ent⸗ gegen, die ihm ſeine Glcht und umärmte ihn zu wieder⸗ holten Malen.*

Haben Sie ueße wieder Geld anzulegen?

Nein, theuer Grafzzich komme, um mir von Ihrer unerſchöpflichen Güte einen Dienſt zu erbitten. Uebrigens habe ich Sie, als ich Sie geſtern verließ, ahnen laſſen...

Ah, ſehr wohl! Sie wünſchen, meiner Schweſter Ihre Aufwartung zu mgꝗhen! Sie wiſſen, daß ich Ihnen nichts abſchlagen wünſchen Sie von der Königin empfangen zu werden

Sobald afs möglich; morgen zum Beiſpiel.

Morgen! wiederholte d'Aubigné mit dem Tone der lebhafteſten Ueberraſchung, ſind Sie verrückt? Doch, warum denn nicht, fügte er gleich hinzu, indem er ſich beſann. Ich ſehe nicht ein, warum ich eine Schweſter, die ſich ſo abſcheulich gegen mich benimmt, viel ſchonen ſoll. Gut; ich werde dieſer theuren Schweſter morgen einen freundſchaftlichen Beſuch machen, und