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— Immer beſſer, murmelte Pontchartrain, indem er es verſuchte zu lächeln; erklären Sie ſich deutlicher, Herr Boucanier.
— Monſeigneur, Sie wiſſen, daß Spanien ſeine Größe nur den unermeßlichen Produkten und unverſiegbaren Hilfs⸗ quellen verdankt, welche ihm ſeine überſeeiſchen Beſitzungen bieten. Eben dieſe Produkte und Hilfsquellen ſind es, die ich Ihnen anbiete. Die vorzüglichſten Häfen, welche dem großen amerikaniſchen Continent als Ausgangspunkte dienen, und ihn mit dem europäiſchen Handel, den großen Ozean und das ſtille Meer mitinbegriffen, verbinden, ſind zehn an der Zahl. Mit jedem dieſer Häfen unterhalte ich geheime Verbindungen: möge der König ſeine Macht mit jener der Boucanier vereinigen, und ich ſchwöre Ihnen, daß Frankreichs Fahne binnen ſechs Mo⸗ naten in dieſen zehn Häfen ſiegreich flattern wird.
— Herr Legoff, Sie verlangen da die Kleinigkeit von fünf Hundert Schiffen und zweimalhundert Tauſend Mann.
— Colbert hätte mich mit dieſem Scherz nicht unter⸗ brochen, Monſeigneur, ſagte Mathurin kalt; ich fahre fort: die zehn Tauſend Mann und die zwanzig Schiffe des Königs wür⸗ den, vereinigt mit den zwölf Tauſend Mann, über welche ich verfüge, zur Ausführung des Planes mehr als genügen. Ein⸗ mal des amerikaniſchen Küſtenlandes Meiſter geworden, wäre mir nichts leichter als die eroberten Forts uneinnehmbar zu machen. Dann würde das glorreiche und in der Geſchichte ohne Gleichen daſtehende Ereigniß eintreten, daß mehr als dreißig Millionen Menſchen durch eine Handvoll Soldaten tributpflichtig gemacht, wider ihren Willen den Ruhm und die Macht ihrer Beſieger vergrößern helfen müßten. Im Durchſchnitt gerechnet würden ſich die Tranſito⸗ und die Ein⸗ und Ausfuhrzölle, die Spanien uns zahlen müßte, auf jährlich zwei Hundert Millionen belaufen. Wer könnte dann der Größe und den Siegen Frank⸗ reichs Schranken ſetzen, wenn Ludwig XIV. vom Geld ſeiner


